Umzug nach England

Planung, Formalitäten, Kosten

Ganz gleich, ob Sie vorhaben, in England zunächst nur ein paar Ferienwochen im Jahr zu verbringen, oder ob Ihre Planung dahingeht, sich dort Ihren Festwohnsitz einzurichten: Die mit der Etablierung im Ausland verbundenen Umstände sind weitgehend die gleichen.

Umzug nach England

Bedenken Sie, dass ein Umzug auf Raten teurer wird als ein sorgfältig durchdachter Umzug unter Einbeziehung aller Überlegungen, was Sie von ihrem bisherigen Domizil ins neue verbringen wollen.

Es empfiehlt sich folgende Vorgehensweise:

Erstellen Sie eine Liste, was Sie an persönlichen Dingen mit­nehmen möchten, an Erinnerungsstücken, Kleidung, Büchern, Sportsachen und so weiter. Wie viel davon und was lässt sich im Pkw verfrachten, eventuell in einem (geliehenen) Van?

Bei Dingen, die es neu anzuschaffen gilt, sollten Sie abwägen, was in Ihrem Heimatland besser oder günstiger zu bekommen ist als in England. Die Aufstellung sollte wirklich alles umfassen, womit Sie Ihr Anwesen ausstatten wollen, vom Geschirr bis zum Bettzeug, vom Fahrrad bis zum Rasenmäher. Wenn Sie die Liste am Ende zusammenstreichen, weil eine Anschaffung in England in manchen Fällen sinnvoller ist als der Kauf zu Hause (plus Transport), spart Ihnen dies Umzugskosten. Der Lademeter von Frankfurt am Main nach Mittelengland (rund 1000 Straßenkilometer) beispielsweise wird von deutschen Speditionen mit durchschnittlich 435 Euro berechnet; hinzu kommen Kosten für eventuell notwendige Demontagen größerer Möbelstücke, Gestellung von Kartons sowie die Fähren- bzw. Tunnelgebühren nach England.

Privates Umzugsgut, das Sie von Deutschland nach England schaffen lassen, unterliegt keinerlei Anmeldepflicht an den Grenzen. Da innerhalb der EU-Länder ohnedies Zollfreiheit herrscht, können Sie hinüber und herüber transportieren, was immer Sie wollen.

Aber es gibt auch für den Warenverkehr innerhalb der EU-Länder ein paar Ausnahmen von den Freizügigkeitsregeln. Sie betreffen beispielsweise Jagd- und Sportwaffen.

Umzugsspeditionen

Die Formalitäten bei der Inanspruchnahme eines Umzugs­spediteurs beschränken sich nach der Prüfung verschiedener Angebote auf die Erteilung des formellen Auftrags, das Zusam­menstellen der Stückliste (mehrfach ausfertigen), den Abschluss einer Versicherung (Sache des Spediteurs) und die Abstimmung aller Termine. Dann werden die Leihkartons bestellt und das Datum für die Abschiedsparty angesetzt...

Seien Sie an Ort und Stelle, wenn geladen wird, und erst recht, wenn ausgeladen wird, um die Verteilung des Umzugsgutes zu steuern. Möbelpacker sind übrigens wahre Verpackungskünstler; vertrauen Sie ihnen ruhig Ihr Porzellan, Ihre Gläser, Ihre Antiquitäten an. Stellen sich dennoch Beschädigungen heraus, die unterwegs erfolgt sind, müssen Sie sich an die Meldefrist halten, eventuell Fotos machen. Erfrischungen, Kaffee und eine gute Mahlzeit für Fahrer und Träger nicht vergessen, auch das branchenübliche Trinkgeld nicht. Es liegt bei etwa fünf Prozent der Rechnungssumme und teilt sich – nicht unbedingt gleichmäßig – unter die Mitarbeiter auf. Den genauen Schlüssel hierzu kennt der Chef der Mannschaft.

Den Umzug selbst machen?

Natürlich können Sie sich einen Lkw mieten und den ganzen Job selber erledigen. Nur müssen Sie den gemieteten Dreieinhalb­tonner wieder nach Deutschland zurückfahren und dort abgeben; ausländische Stationen nehmen nur Personenwagen im one-way-System zurück und berechnen meist auch dafür eine Extragebühr. Rechnen Sie aus, was Sie vier bis sechs Lkw-Leihtage kosten werden, vergessen Sie die Spritkosten, die Autobahngebühren bei der Frankreich-Durchfahrt und andere Spesen (Übernachtungen unterwegs) nicht, ebenso wenig die Rückfahrt Deutschland-England nach der Fahrzeugrückführung, denken Sie auch an Ihren gesamten Zeitaufwand, an den zu erwartenden Muskelkater, an die Bezahlung von Hilfskräften beim Be- und Entladen – und vergleichen Sie all das am Ende mit den Kosten, die beim Einschalten einer Speditionsfirma entstehen. Selbst bei einer kleineren Menge Umzugsgut dürfte es sich lohnen, die Sachen einem professionellen Transportunternehmen anzuvertrauen.

Bedenken Sie, dass ein Umzug auf Raten teurer wird als ein sorgfältig durchdachter Umzug unter Einbeziehung aller Überlegungen, was Sie von ihrem bisherigen Domizil ins neue verbringen wollen.

Es empfiehlt sich folgende Vorgehensweise:

Erstellen Sie eine Liste, was Sie an persönlichen Dingen mit­nehmen möchten, an Erinnerungsstücken, Kleidung, Büchern, Sportsachen und so weiter. Wie viel davon und was lässt sich im Pkw verfrachten, eventuell in einem (geliehenen) Van?

Bei Dingen, die es neu anzuschaffen gilt, sollten Sie abwägen, was in Ihrem Heimatland besser oder günstiger zu bekommen ist als in England. Die Aufstellung sollte wirklich alles umfassen, womit Sie Ihr Anwesen ausstatten wollen, vom Geschirr bis zum Bettzeug, vom Fahrrad bis zum Rasenmäher. Wenn Sie die Liste am Ende zusammenstreichen, weil eine Anschaffung in England in manchen Fällen sinnvoller ist als der Kauf zu Hause (plus Transport), spart Ihnen dies Umzugskosten. Der Lademeter von Frankfurt am Main nach Mittelengland (rund 1000 Straßenkilometer) beispielsweise wird von deutschen Speditionen mit durchschnittlich 435 Euro berechnet; hinzu kommen Kosten für eventuell notwendige Demontagen größerer Möbelstücke, Gestellung von Kartons sowie die Fähren- bzw. Tunnelgebühren nach England.

Privates Umzugsgut, das Sie von Deutschland nach England schaffen lassen, unterliegt keinerlei Anmeldepflicht an den Grenzen. Da innerhalb der EU-Länder ohnedies Zollfreiheit herrscht, können Sie hinüber und herüber transportieren, was immer Sie wollen.

Aber es gibt auch für den Warenverkehr innerhalb der EU-Länder ein paar Ausnahmen von den Freizügigkeitsregeln. Sie betreffen beispielsweise Jagd- und Sportwaffen.

Umzugsspeditionen

Die Formalitäten bei der Inanspruchnahme eines Umzugs­spediteurs beschränken sich nach der Prüfung verschiedener Angebote auf die Erteilung des formellen Auftrags, das Zusam­menstellen der Stückliste (mehrfach ausfertigen), den Abschluss einer Versicherung (Sache des Spediteurs) und die Abstimmung aller Termine. Dann werden die Leihkartons bestellt und das Datum für die Abschiedsparty angesetzt...

Seien Sie an Ort und Stelle, wenn geladen wird, und erst recht, wenn ausgeladen wird, um die Verteilung des Umzugsgutes zu steuern. Möbelpacker sind übrigens wahre Verpackungskünstler; vertrauen Sie ihnen ruhig Ihr Porzellan, Ihre Gläser, Ihre Antiquitäten an. Stellen sich dennoch Beschädigungen heraus, die unterwegs erfolgt sind, müssen Sie sich an die Meldefrist halten, eventuell Fotos machen. Erfrischungen, Kaffee und eine gute Mahlzeit für Fahrer und Träger nicht vergessen, auch das branchenübliche Trinkgeld nicht. Es liegt bei etwa fünf Prozent der Rechnungssumme und teilt sich – nicht unbedingt gleichmäßig – unter die Mitarbeiter auf. Den genauen Schlüssel hierzu kennt der Chef der Mannschaft.

Den Umzug selbst machen?

Natürlich können Sie sich einen Lkw mieten und den ganzen Job selber erledigen. Nur müssen Sie den gemieteten Dreieinhalb­tonner wieder nach Deutschland zurückfahren und dort abgeben; ausländische Stationen nehmen nur Personenwagen im one-way-System zurück und berechnen meist auch dafür eine Extragebühr. Rechnen Sie aus, was Sie vier bis sechs Lkw-Leihtage kosten werden, vergessen Sie die Spritkosten, die Autobahngebühren bei der Frankreich-Durchfahrt und andere Spesen (Übernachtungen unterwegs) nicht, ebenso wenig die Rückfahrt Deutschland-England nach der Fahrzeugrückführung, denken Sie auch an Ihren gesamten Zeitaufwand, an den zu erwartenden Muskelkater, an die Bezahlung von Hilfskräften beim Be- und Entladen – und vergleichen Sie all das am Ende mit den Kosten, die beim Einschalten einer Speditionsfirma entstehen. Selbst bei einer kleineren Menge Umzugsgut dürfte es sich lohnen, die Sachen einem professionellen Transportunternehmen anzuvertrauen.

Dieser Artikel ist ein Auszug aus Leben und Arbeiten in England.

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