Do it yourself

Wohnung selbst gestalten

Die Wohneigentumsquote ist in Schweiz über die letzten Jahre gestiegen. So wohnten beispielsweise im Jahr 2012 laut Neue Zürcher Zeitung rund 1,3 Millionen Haushalte in den eigenen vier Wänden. Egal, ob man sich an dieser Stelle für den Neubau oder Wohneigentum aus dem Bestand entscheidet – die finanziellen Herausforderungen sind hoch.

Do it yourself

Gerade die Eigenkapitalquote, welche Banken und Versicherungen als Baufinanzierer voraussetzen, kann zur Hürde werden. Aber: Es muss nicht zwingend Kapital sein, das man als Haushalt in die Waagschale wirft. Gerade versierte Heimwerker können durch Eigenleistungen ihren Teil zum schicken Heim und dessen Finanzierung beitragen.

Man muss allerdings wissen, auf was Do-It-Yourself in diesem Zusammenhang bedeutet. Und wo man droht, an die eigenen Grenzen zu stoßen.

Welche Arbeiten sind gut in Eigenarbeit zu erledigen?

Gerade in Zeiten niedriger Kreditzinsen lockt das Eigenheim. Familien und Singles, die schon immer vom Haus mit Garten oder der Eigentumswohnung geträumt haben, kommen in diesen Phasen relativ günstig an Baugeld. Trotzdem – zum Sparen ist immer irgendwo Platz. Beim Hausbau oder einer Sanierung steht diesbezüglich die Eigenarbeit – gern als Muskelhypothek bezeichnet – im Vordergrund.

Eines vorweg: Nicht jede Arbeit lässt sich vom Immobilienbesitzer selbst erledigen. Von der Do-It-Yourself-Manier sollte man beispielsweise Abstand nehmen, wenn damit Gewährleistungsansprüche an der Bausubstanz riskiert werden. Oder die Umsetzung des Projekts so viel Zeit erfordert, dass sich der Baufortschritt wesentlich verschiebt.

Klassische Arbeiten, die für Heimwerker in Frage kommen, sind:

  • Tapezieren
  • Malerarbeiten
  • Außenarbeiten (Garten)
  • Verlegearbeiten (Fußboden)

Dabei handelt es sich natürlich um keine abschließende Zusammenstellung, da je nach Geschick, Erfahrung und Know-how:

  • Teile des Trockenbaus
  • Pflasterarbeiten oder
  • Fliesenlegearbeiten

durchaus eine DIY-Option sind. Grundsätzlich ist es angebracht, sich im Vorfeld Gedanken darüber zu machen, wie weit die eigenen Fähigkeiten reichen und wie viel Zeit man investieren kann. Eines gilt beim Heimwerken nämlich oft: Profis sind meist deutlich schneller als Gelegenheitshandwerker.

Welches Equipment wird benötigt?

Als Heimwerker hat man ein Bild vom fertigen Laminatboden im Wohnzimmer oder dem gefliesten Badezimmer im Kopf. Bevor man die Früchte der eigenen Arbeit genießen kann, braucht man nicht nur das Material. Ohne die passende Ausrüstung kommt kein Heimwerker wirklich weit. Welches Equipment letzten Endes wirklich gebraucht wird, ist von verschiedenen Faktoren abhängig.

Die Grundausstattung – bestehend aus:

  • Wasserwaage
  • Gliedermaßstab
  • Schraubendrehern (verschiedene Größen)
  • Bohrmaschine
  • Akkuschrauber
  • Hammer
  • Ringschlüsseln (verschiedene Größen) usw

Wird jeder versierte Heimwerker sein Eigen nennen. Dazu gehört natürlich eine entsprechende Arbeitsbekleidung, bestehend aus:

  • Arbeitshose
  • Arbeitsjacke
  • Schutzbrille
  • Staubmaske und
  • Schuhen

Was darüber hinaus gebraucht wird, hängt in erster Linie von den geplanten Arbeiten ab.

Equipment fürs Tapezieren:

  • Nagelwalze und Spachtel (Ablösen der Tapete)
  • Tapeziertisch
  • Tapezierbürste
  • Tapezierschiene
  • Quast/Tapezierpinsel
  • Nahtroller

Equipment fürs Verlegen von Laminat:

  • Hammer
  • Stichsäge
  • Abstandhalter
  • Schlagholz
  • Laminatschneider
  • Kapp- und Gehrungssäge
  • Winkelschmiege

Beide Beispiele machen deutlich, wie umfangreich die benötigte Ausrüstung beim Heimwerken sein kann. Gerade die Technik muss sich heute kaum noch ein DIY-Fan selbst zulegen. Inzwischen sorgen Mietstationen für Abhilfe, wenn man mit echtem Profiequipment arbeiten, sich dieses aber selbst nicht kaufen will. Dabei gibt es je nach Arbeitsbereich ganz unterschiedliche Sicherheitsanforderungen.

Was sollte bei der Eigenarbeit bedacht werden?

Eigenleistungen sind eine praktische Variante, um den Finanzierungsrahmen für den Hauskauf oder eine Sanierung in den eigenen vier Wänden zu verbessern. Häufig unterlaufen Heimwerkern aber ganz klassische Fehler – die sich später rächen können. Übereifer oder Fehleinschätzungen der eigenen Kenntnisse gehören dazu.

Gerade letztgenannter Aspekt wird schnell zum Bumerang. Allgemein gilt die Faustregel, dass circa zehn bis 15 Prozent der Finanzierungssumme die Obergrenze für eine realistische Bewertung der Eigenarbeit darstellen. Parallel sind einige Bereiche für die Muskelhypothek tabu, wie:

  • die Elektroinstallation
  • das Zu- und Abwassersystem
  • die Installation der Heizungsanlage
  • die Dacheindeckung
  • die Fassadendämmung

Generell gilt, dass alle Bereiche, welche für den Wert der Immobilie und deren Bewohnbarkeit von elementarer Bedeutung sind, sind von Fachbetrieben auszuführen. Dies sichert einerseits die fachgerechte Umsetzung, gibt dem Heimbesitzer aber auch Gewährleistungsansprüche in die Hand.

Wer einen Altbau zu modernen Wohnflair verhelfen will, reißt gern Wände ein. Auch hier darf man den Profi nicht ganz außen vor lassen. Tragende Elemente erkennt kaum ein Laie – und riskiert am Ende die Standfestigkeit der eigenen Immobilie. An was muss jeder Heimwerker noch denken?

DIY heißt, dass man zwar alle Handgriffe erledigt. Material, wie:

  • Nägel
  • Schrauben
  • Gipskartonlatten
  • Tapete oder
  • Kleber und
  • Fliesen

braucht man trotzdem. Eigenleistungen sparen daher nur bei den Arbeitsstunden – nicht am Material. Ganz wichtig: Planung ist das halbe Leben – auch beim Heimwerken. Eine gründliche Vorbereitung erleichtert nicht nur den Arbeitsablauf und verkürzt die Bauzeit. Bauskizzen oder Farbmuster und Ähnliches beugen teuren Fehlern vor.

Die Vorbereitung darf sich aber nicht nur auf das eigentliche Bauvorhaben beschränken. Geht es um Veränderungen des Grundrisses oder um Arbeiten rund um die Außenanlagen, ist die Zusammenarbeit mit Profis wie Bauingenieuren durchaus anzuraten – allein schon aufgrund der Statik. Trifft man beim Erdaushub für das neue Carport oder den Garten dann doch das Abwasserrohr oder die Zuleitung für das Festnetztelefon, ist guter Rat meist teuer – im sprichwörtlichen Sinn.

Fazit: Dank Muskelhypothek zum schönen Heim

Mit handwerklichem Geschick und Zeit können Eigenheimbesitzer durchaus einiges in den eigenen vier Wänden bewegen. Dabei geht es nicht nur ums Tapezieren. Auch:

  • das Verlegen von Laminat
  • die Dachdämmung oder
  • das Anlegen des Gartens

gehört inzwischen zu den klassischen Heimwerkerarbeiten rund um die eigene Immobilie. Mitunter schießen Heimwerker aber übers Ziel hinaus. Wer die Fußbodenheizung selbst verlegen oder die Badewanne ganz alleine installieren will, sollte sich auch einen Plan B zurechtlegen – wenn das Projekt zu scheitern droht. Denn ganz ohne professionelle Hilfe kommen auch versierte Heimwerker in verschiedenen Bereichen nicht aus. Wo der Ehrgeiz dennoch größer ist, spart die Eigenleistung nicht – sie macht das Projekt nur teuer.

Eine entsprechende Übersicht im Bereich passender Arbeitskleidung wird hier  gezeigt.

[Bildquellen: Pixabay Pixabay ]

Gerade die Eigenkapitalquote, welche Banken und Versicherungen als Baufinanzierer voraussetzen, kann zur Hürde werden. Aber: Es muss nicht zwingend Kapital sein, das man als Haushalt in die Waagschale wirft. Gerade versierte Heimwerker können durch Eigenleistungen ihren Teil zum schicken Heim und dessen Finanzierung beitragen.

Man muss allerdings wissen, auf was Do-It-Yourself in diesem Zusammenhang bedeutet. Und wo man droht, an die eigenen Grenzen zu stoßen.

Welche Arbeiten sind gut in Eigenarbeit zu erledigen?

Gerade in Zeiten niedriger Kreditzinsen lockt das Eigenheim. Familien und Singles, die schon immer vom Haus mit Garten oder der Eigentumswohnung geträumt haben, kommen in diesen Phasen relativ günstig an Baugeld. Trotzdem – zum Sparen ist immer irgendwo Platz. Beim Hausbau oder einer Sanierung steht diesbezüglich die Eigenarbeit – gern als Muskelhypothek bezeichnet – im Vordergrund.

Eines vorweg: Nicht jede Arbeit lässt sich vom Immobilienbesitzer selbst erledigen. Von der Do-It-Yourself-Manier sollte man beispielsweise Abstand nehmen, wenn damit Gewährleistungsansprüche an der Bausubstanz riskiert werden. Oder die Umsetzung des Projekts so viel Zeit erfordert, dass sich der Baufortschritt wesentlich verschiebt.

Klassische Arbeiten, die für Heimwerker in Frage kommen, sind:

  • Tapezieren
  • Malerarbeiten
  • Außenarbeiten (Garten)
  • Verlegearbeiten (Fußboden)

Dabei handelt es sich natürlich um keine abschließende Zusammenstellung, da je nach Geschick, Erfahrung und Know-how:

  • Teile des Trockenbaus
  • Pflasterarbeiten oder
  • Fliesenlegearbeiten

durchaus eine DIY-Option sind. Grundsätzlich ist es angebracht, sich im Vorfeld Gedanken darüber zu machen, wie weit die eigenen Fähigkeiten reichen und wie viel Zeit man investieren kann. Eines gilt beim Heimwerken nämlich oft: Profis sind meist deutlich schneller als Gelegenheitshandwerker.

Welches Equipment wird benötigt?

Als Heimwerker hat man ein Bild vom fertigen Laminatboden im Wohnzimmer oder dem gefliesten Badezimmer im Kopf. Bevor man die Früchte der eigenen Arbeit genießen kann, braucht man nicht nur das Material. Ohne die passende Ausrüstung kommt kein Heimwerker wirklich weit. Welches Equipment letzten Endes wirklich gebraucht wird, ist von verschiedenen Faktoren abhängig.

Die Grundausstattung – bestehend aus:

  • Wasserwaage
  • Gliedermaßstab
  • Schraubendrehern (verschiedene Größen)
  • Bohrmaschine
  • Akkuschrauber
  • Hammer
  • Ringschlüsseln (verschiedene Größen) usw

Wird jeder versierte Heimwerker sein Eigen nennen. Dazu gehört natürlich eine entsprechende Arbeitsbekleidung, bestehend aus:

  • Arbeitshose
  • Arbeitsjacke
  • Schutzbrille
  • Staubmaske und
  • Schuhen

Was darüber hinaus gebraucht wird, hängt in erster Linie von den geplanten Arbeiten ab.

Equipment fürs Tapezieren:

  • Nagelwalze und Spachtel (Ablösen der Tapete)
  • Tapeziertisch
  • Tapezierbürste
  • Tapezierschiene
  • Quast/Tapezierpinsel
  • Nahtroller

Equipment fürs Verlegen von Laminat:

  • Hammer
  • Stichsäge
  • Abstandhalter
  • Schlagholz
  • Laminatschneider
  • Kapp- und Gehrungssäge
  • Winkelschmiege

Beide Beispiele machen deutlich, wie umfangreich die benötigte Ausrüstung beim Heimwerken sein kann. Gerade die Technik muss sich heute kaum noch ein DIY-Fan selbst zulegen. Inzwischen sorgen Mietstationen für Abhilfe, wenn man mit echtem Profiequipment arbeiten, sich dieses aber selbst nicht kaufen will. Dabei gibt es je nach Arbeitsbereich ganz unterschiedliche Sicherheitsanforderungen.

Was sollte bei der Eigenarbeit bedacht werden?

Eigenleistungen sind eine praktische Variante, um den Finanzierungsrahmen für den Hauskauf oder eine Sanierung in den eigenen vier Wänden zu verbessern. Häufig unterlaufen Heimwerkern aber ganz klassische Fehler – die sich später rächen können. Übereifer oder Fehleinschätzungen der eigenen Kenntnisse gehören dazu.

Gerade letztgenannter Aspekt wird schnell zum Bumerang. Allgemein gilt die Faustregel, dass circa zehn bis 15 Prozent der Finanzierungssumme die Obergrenze für eine realistische Bewertung der Eigenarbeit darstellen. Parallel sind einige Bereiche für die Muskelhypothek tabu, wie:

  • die Elektroinstallation
  • das Zu- und Abwassersystem
  • die Installation der Heizungsanlage
  • die Dacheindeckung
  • die Fassadendämmung

Generell gilt, dass alle Bereiche, welche für den Wert der Immobilie und deren Bewohnbarkeit von elementarer Bedeutung sind, sind von Fachbetrieben auszuführen. Dies sichert einerseits die fachgerechte Umsetzung, gibt dem Heimbesitzer aber auch Gewährleistungsansprüche in die Hand.

Wer einen Altbau zu modernen Wohnflair verhelfen will, reißt gern Wände ein. Auch hier darf man den Profi nicht ganz außen vor lassen. Tragende Elemente erkennt kaum ein Laie – und riskiert am Ende die Standfestigkeit der eigenen Immobilie. An was muss jeder Heimwerker noch denken?

DIY heißt, dass man zwar alle Handgriffe erledigt. Material, wie:

  • Nägel
  • Schrauben
  • Gipskartonlatten
  • Tapete oder
  • Kleber und
  • Fliesen

braucht man trotzdem. Eigenleistungen sparen daher nur bei den Arbeitsstunden – nicht am Material. Ganz wichtig: Planung ist das halbe Leben – auch beim Heimwerken. Eine gründliche Vorbereitung erleichtert nicht nur den Arbeitsablauf und verkürzt die Bauzeit. Bauskizzen oder Farbmuster und Ähnliches beugen teuren Fehlern vor.

Die Vorbereitung darf sich aber nicht nur auf das eigentliche Bauvorhaben beschränken. Geht es um Veränderungen des Grundrisses oder um Arbeiten rund um die Außenanlagen, ist die Zusammenarbeit mit Profis wie Bauingenieuren durchaus anzuraten – allein schon aufgrund der Statik. Trifft man beim Erdaushub für das neue Carport oder den Garten dann doch das Abwasserrohr oder die Zuleitung für das Festnetztelefon, ist guter Rat meist teuer – im sprichwörtlichen Sinn.

Fazit: Dank Muskelhypothek zum schönen Heim

Mit handwerklichem Geschick und Zeit können Eigenheimbesitzer durchaus einiges in den eigenen vier Wänden bewegen. Dabei geht es nicht nur ums Tapezieren. Auch:

  • das Verlegen von Laminat
  • die Dachdämmung oder
  • das Anlegen des Gartens

gehört inzwischen zu den klassischen Heimwerkerarbeiten rund um die eigene Immobilie. Mitunter schießen Heimwerker aber übers Ziel hinaus. Wer die Fußbodenheizung selbst verlegen oder die Badewanne ganz alleine installieren will, sollte sich auch einen Plan B zurechtlegen – wenn das Projekt zu scheitern droht. Denn ganz ohne professionelle Hilfe kommen auch versierte Heimwerker in verschiedenen Bereichen nicht aus. Wo der Ehrgeiz dennoch größer ist, spart die Eigenleistung nicht – sie macht das Projekt nur teuer.

Eine entsprechende Übersicht im Bereich passender Arbeitskleidung wird hier  gezeigt.

[Bildquellen: Pixabay Pixabay ]

Weitere empfohlene Artikel

Hat Dir dieser Artikel geholfen?

Hast Du ein Feedback, Update oder Fragen zum Thema? Kommentiere hier: