Die englische Sprache

Regionale Akzente, Redensarten und Abkürzungen

Wenn Sie in England leben wollen, werden Sie kaum umhinkommen, die Landessprache zu lernen, wenn Sie vorhaben, sich auf Dauer oder doch über längere Zeit in England aufzuhalten. Glauben Sie nicht, dass Sie mit Deutsch irgendwo auch nur ansatzweise Chancen hätten.

Die englische Sprache

Mancher Eng­länder gibt bereitwillig zu, dass er sehr bedauert, keine weitere Sprache außer der seinen zu beherrschen, und obwohl Deutsch oder Französisch an Gymnasien und Gesamtschulen gelehrt werden, werden sie in der Realität nicht gesprochen. Englisch ist schließlich die internationale Weltsprache, und deshalb können Engländer sich ja überall auf der Welt in ihrer eigenen Sprache verständlich machen.

Niemand wird von Ihnen erwarten, dass Sie über kurz oder lang Englisch perfekt beherrschen – das ist nicht einmal bei vielen Briten der Fall. Der Sprachschatz ist enorm, größer als im Französischen. Und dennoch machte man normalerweise nur von einem Minimum dessen Gebrauch. Gewisse Anfangs­kenntnisse werden bei Ihnen jedoch voraussetzt.

Da Englisch an deutschen Schulen die meistunterrichtete Fremd­sprache und für uns leichter als jede romanische Sprache erlern­bar ist, haben selbst weniger Sprachbegabte gute Chancen. Selbst in kleineren Städten werden Englischkurse angeboten, in denen Sie sich vervollkommnen können. Neben Ihnen drücken vermutlich Pakistani, Somalier, Bosnier, Japaner, Russen die Schulbank. Und wohl auch ein paar deutsche Landsleute, die Firmen wie Siemens, Krupp-Thyssen, BMW oder ein Bankinstitut herübergeschickt haben.

Grundkenntnisse im Englischen mögen Ihnen ausreichen, um Gemüse oder Getränke einzukaufen, sich nach der Adresse eines Zahnarztes zu erkundigen oder der waitress zu erklären, dass Sie Ihr Steak lieber well done hätten ( thank you, wenn sie’s notiert hat). Wichtiger aber ist, dass Sie im Baumarkt Ihre Frage nach Kreuzschlitzschrauben oder im Haushaltsgeschäft nach Staub­saugerbeuteln formulieren können. Schließlich sollten Sie auch das beim Kauf einer Immobilie relevante Vokabular beherrschen; ein wenig Schützenhilfe hierzu finden Sie in dem Kapitel »ABC der Fachausdrücke«.

Und wenn Sie einem Gespräch am Tresen ganz und gar nicht mehr folgen können, obwohl Sie seit Monaten dabei sind, intensiv Englisch zu lernen – dann wird es sich wohl um einen der zahlreichen County- oder Dorfdialekte handeln, hinter dessen linguistische Geheimnisse Sie erst kommen, wenn Sie ein, zwei Jahre in jener Gegend gelebt haben.

Im Allgemeinen ist der Engländer aber bestrebt, ein »sauberes« Englisch zu sprechen.

Umgangsenglisch für den Haus- und Nachbarschaftsgebrauch bekommen Sie beinahe automatisch mit, wenn Sie sich längere Zeit im Lande aufhalten, und wenn Sie sich ein wenig Mühe geben, Vokabeln zu lernen, werden Ihre Unterhaltungen sicher immer flüssiger. Vor allem kommt es auf Wörter an, die der Lehrplan Ihrer Abendschule vermutlich nicht zum Inhalt hat – etwa Dunstabzugs­haube, Altglascontainer oder Unterschriftsvollmacht. Ein umfang­reiches, aktuelles Wörterbuch ist unentbehrlich. Und was die korrekte Aussprache betrifft, so gibt es ja Video- und Hörkassetten, zum Beispiel von Berlitz, die Ihre Bemühungen um das Erlernen der englischen Sprache bestens unterstützen. Ihr Vorteil: Man muss nicht zu bestimmten, festgesetzten Zeiten außer Haus, sondern teilt sich sein Lernprogramm selbst ein. Ein 14-tägiger Crashkurs mit acht bis zehn Stunden pro Tag kostet Sie umgerechnet etwa 400 Euro.

Britische Redensarten

Wichtig ist, dass Sie sich mit typischen und oft verwendeten Redensarten auskennen. »To spend a penny« bedeutet nichts weiter, als mal eben die Toilette aufsuchen zu müssen, »pulling one’s leg« heißt, jemanden zu necken, und »not my cup of tea« heißt, dass jemand für eine Sache nicht zuständig ist. In manchen Unterhaltungen hagelt es solche Redensarten geradezu.

Sie werden vielleicht auch nicht gleich hinter den Bedeutung von Abkürzungen kommen, die Ihnen beim Studium von Kleinanzeigen begegnen. WLTM heißt » would like to meet« (würde gerne kennenlernen), ASAP: » as soon as possible« (so bald wie möglich), GSOH: » good sense of humour« (viel Sinn für Humor, z.B. bei Bekanntschaftsanzeigen), OA: » on application« (auf Nachfrage), ONO: » or nearest offer« (oder nahes Angebot, bei Verkaufsanzeigen), NROR: » no reasonable offer refused« (nehme jedes vernünftige Gebot an). Und falls Sie mit 2YK noch nichts anzufangen wussten: Das bedeutet Year 2000. Das K für 1000 wird häufig verwendet. Achtung bei großen Zahlen: a billion ist nicht eine Billion, sondern »nur« eine Milliarde.

Mancher Eng­länder gibt bereitwillig zu, dass er sehr bedauert, keine weitere Sprache außer der seinen zu beherrschen, und obwohl Deutsch oder Französisch an Gymnasien und Gesamtschulen gelehrt werden, werden sie in der Realität nicht gesprochen. Englisch ist schließlich die internationale Weltsprache, und deshalb können Engländer sich ja überall auf der Welt in ihrer eigenen Sprache verständlich machen.

Niemand wird von Ihnen erwarten, dass Sie über kurz oder lang Englisch perfekt beherrschen – das ist nicht einmal bei vielen Briten der Fall. Der Sprachschatz ist enorm, größer als im Französischen. Und dennoch machte man normalerweise nur von einem Minimum dessen Gebrauch. Gewisse Anfangs­kenntnisse werden bei Ihnen jedoch voraussetzt.

Da Englisch an deutschen Schulen die meistunterrichtete Fremd­sprache und für uns leichter als jede romanische Sprache erlern­bar ist, haben selbst weniger Sprachbegabte gute Chancen. Selbst in kleineren Städten werden Englischkurse angeboten, in denen Sie sich vervollkommnen können. Neben Ihnen drücken vermutlich Pakistani, Somalier, Bosnier, Japaner, Russen die Schulbank. Und wohl auch ein paar deutsche Landsleute, die Firmen wie Siemens, Krupp-Thyssen, BMW oder ein Bankinstitut herübergeschickt haben.

Grundkenntnisse im Englischen mögen Ihnen ausreichen, um Gemüse oder Getränke einzukaufen, sich nach der Adresse eines Zahnarztes zu erkundigen oder der waitress zu erklären, dass Sie Ihr Steak lieber well done hätten ( thank you, wenn sie’s notiert hat). Wichtiger aber ist, dass Sie im Baumarkt Ihre Frage nach Kreuzschlitzschrauben oder im Haushaltsgeschäft nach Staub­saugerbeuteln formulieren können. Schließlich sollten Sie auch das beim Kauf einer Immobilie relevante Vokabular beherrschen; ein wenig Schützenhilfe hierzu finden Sie in dem Kapitel »ABC der Fachausdrücke«.

Und wenn Sie einem Gespräch am Tresen ganz und gar nicht mehr folgen können, obwohl Sie seit Monaten dabei sind, intensiv Englisch zu lernen – dann wird es sich wohl um einen der zahlreichen County- oder Dorfdialekte handeln, hinter dessen linguistische Geheimnisse Sie erst kommen, wenn Sie ein, zwei Jahre in jener Gegend gelebt haben.

Im Allgemeinen ist der Engländer aber bestrebt, ein »sauberes« Englisch zu sprechen.

Umgangsenglisch für den Haus- und Nachbarschaftsgebrauch bekommen Sie beinahe automatisch mit, wenn Sie sich längere Zeit im Lande aufhalten, und wenn Sie sich ein wenig Mühe geben, Vokabeln zu lernen, werden Ihre Unterhaltungen sicher immer flüssiger. Vor allem kommt es auf Wörter an, die der Lehrplan Ihrer Abendschule vermutlich nicht zum Inhalt hat – etwa Dunstabzugs­haube, Altglascontainer oder Unterschriftsvollmacht. Ein umfang­reiches, aktuelles Wörterbuch ist unentbehrlich. Und was die korrekte Aussprache betrifft, so gibt es ja Video- und Hörkassetten, zum Beispiel von Berlitz, die Ihre Bemühungen um das Erlernen der englischen Sprache bestens unterstützen. Ihr Vorteil: Man muss nicht zu bestimmten, festgesetzten Zeiten außer Haus, sondern teilt sich sein Lernprogramm selbst ein. Ein 14-tägiger Crashkurs mit acht bis zehn Stunden pro Tag kostet Sie umgerechnet etwa 400 Euro.

Britische Redensarten

Wichtig ist, dass Sie sich mit typischen und oft verwendeten Redensarten auskennen. »To spend a penny« bedeutet nichts weiter, als mal eben die Toilette aufsuchen zu müssen, »pulling one’s leg« heißt, jemanden zu necken, und »not my cup of tea« heißt, dass jemand für eine Sache nicht zuständig ist. In manchen Unterhaltungen hagelt es solche Redensarten geradezu.

Sie werden vielleicht auch nicht gleich hinter den Bedeutung von Abkürzungen kommen, die Ihnen beim Studium von Kleinanzeigen begegnen. WLTM heißt » would like to meet« (würde gerne kennenlernen), ASAP: » as soon as possible« (so bald wie möglich), GSOH: » good sense of humour« (viel Sinn für Humor, z.B. bei Bekanntschaftsanzeigen), OA: » on application« (auf Nachfrage), ONO: » or nearest offer« (oder nahes Angebot, bei Verkaufsanzeigen), NROR: » no reasonable offer refused« (nehme jedes vernünftige Gebot an). Und falls Sie mit 2YK noch nichts anzufangen wussten: Das bedeutet Year 2000. Das K für 1000 wird häufig verwendet. Achtung bei großen Zahlen: a billion ist nicht eine Billion, sondern »nur« eine Milliarde.

Dieser Artikel ist ein Auszug aus Leben und Arbeiten in England.

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