Thank you, my dear

Umgangformen im Alltag

Sie werden es bemerkt haben: Zwei der meistgebrauchten Wörter im Englischen sind thank you. Sie bedeuten nicht nur »danke«, sondern werden ebenso oft dort verwendet, wo wir »bitte« sagen würden.

Thank you, my dear

Der Engländer bedankt sich außerordentlich oft, beispiels­weise nicht nur für die Ware, die er beim Einkaufen erhält, sondern auch dafür, dass er der Verkäuferin den Geldschein oder die Kreditkarte in die Hand geben darf. Und wenn der Kunde die Karte oder das Wechselgeld zurückerhält, sagen beide wieder thank you. Und ein angehängtes my dear, Sir oder Madam macht die, denen es gilt, noch froher.

Sehr oft werden auch die Floskeln please und excuse me ver­wendet. Die Frage »Können Sie mir sagen, wo die Kirchenstraße ist?« würde der in Deutschland also Angesprochene nicht unbedingt als unhöflich empfinden. Aber in England gehört ein vorangestelltes please oder besser excuse me unbedingt dazu. Es lassen sich viele Anlässe beobachten, bei denen ein please, ein thank you, ein excuse me oder sorry unverzichtbare Bestandteile der verbalen Kommunikation darstellen.

Ähnlich wie das thank you lässt sich auch das sorry wechselseitig verwenden: Nicht nur die kurzsichtige alte Dame, von der Sie im Supermarkt durch ihrem Einkaufswagen voller Katzenfutterdosen rücklings zu Boden ge­bracht wurden, haucht Ihnen ein aufrichtig gemeintes I am so sorry, Sir zu – auch an Ihnen ist es, ein ebenso ehrliches sorry, Madam noch im Liegen zu erwidern: als Ausdruck Ihres Bedauerns, sich ihr in den Weg gestellt zuhaben (ein thank you Ihrerseits würde, solange Sie sich noch am Boden krümmen, allerdings zu Irritationen führen). Auch die Umstehenden werden ihr »sorry« oder »are you allright, Sir?« beitragen, selbst wenn Ihnen mehrere Gliedmaßen abgetrennt worden sein sollten, und die von Ihnen erwartete Antwort sollte »Oh. I’m perfectly allright, honestly,« lauten. Ein paar sorrys und thankyous können Sie folgen lassen, wenn die Leute von der Ambulanz Sie auf der Bahre forttragen.

Die Filmkomiker Monty Python oder Mr Bean, so grell überzeichnet sie uns präsentiert werden, sind klassische Prototypen ihrer Landsleute. Sehen Sie sich ihre Filme an und entdecken Sie die Normalität, die ihrer Komik zugrunde liegt. Englische Normalität natürlich.

Der Engländer bedankt sich außerordentlich oft, beispiels­weise nicht nur für die Ware, die er beim Einkaufen erhält, sondern auch dafür, dass er der Verkäuferin den Geldschein oder die Kreditkarte in die Hand geben darf. Und wenn der Kunde die Karte oder das Wechselgeld zurückerhält, sagen beide wieder thank you. Und ein angehängtes my dear, Sir oder Madam macht die, denen es gilt, noch froher.

Sehr oft werden auch die Floskeln please und excuse me ver­wendet. Die Frage »Können Sie mir sagen, wo die Kirchenstraße ist?« würde der in Deutschland also Angesprochene nicht unbedingt als unhöflich empfinden. Aber in England gehört ein vorangestelltes please oder besser excuse me unbedingt dazu. Es lassen sich viele Anlässe beobachten, bei denen ein please, ein thank you, ein excuse me oder sorry unverzichtbare Bestandteile der verbalen Kommunikation darstellen.

Ähnlich wie das thank you lässt sich auch das sorry wechselseitig verwenden: Nicht nur die kurzsichtige alte Dame, von der Sie im Supermarkt durch ihrem Einkaufswagen voller Katzenfutterdosen rücklings zu Boden ge­bracht wurden, haucht Ihnen ein aufrichtig gemeintes I am so sorry, Sir zu – auch an Ihnen ist es, ein ebenso ehrliches sorry, Madam noch im Liegen zu erwidern: als Ausdruck Ihres Bedauerns, sich ihr in den Weg gestellt zuhaben (ein thank you Ihrerseits würde, solange Sie sich noch am Boden krümmen, allerdings zu Irritationen führen). Auch die Umstehenden werden ihr »sorry« oder »are you allright, Sir?« beitragen, selbst wenn Ihnen mehrere Gliedmaßen abgetrennt worden sein sollten, und die von Ihnen erwartete Antwort sollte »Oh. I’m perfectly allright, honestly,« lauten. Ein paar sorrys und thankyous können Sie folgen lassen, wenn die Leute von der Ambulanz Sie auf der Bahre forttragen.

Die Filmkomiker Monty Python oder Mr Bean, so grell überzeichnet sie uns präsentiert werden, sind klassische Prototypen ihrer Landsleute. Sehen Sie sich ihre Filme an und entdecken Sie die Normalität, die ihrer Komik zugrunde liegt. Englische Normalität natürlich.

Dieser Artikel ist ein Auszug aus Leben und Arbeiten in England.

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