Die spanische Kultur

Werte, Familie und Geschäftsleben

Man sei "stolz wie ein Spanier" ist einfach dahergesagt, kommt aber nicht von Ungefähr. Der Spanier liebt sein Land, er liebt sich selbst und er ist stolz auf alles, was sein Leben ausmacht.

Die spanische Kultur

Damit Sie es sich nicht mit diesen Heißblütern verscherzen, informieren Sie sich gut. Denn selbst wenn Spanien nicht weit von Deutschland entfernt liegt, warten einige Fettnäpfchen darauf, von Ihnen entdeckt zu werden.

Das spanische Leben: Gemütlich, laut und rauch-erfüllt

Nach Spanien umzusiedeln bedeutet meist, sich an einen langsameren Lebensrhythmus anzupassen. Denn so feurig Spanier uns auch manchmal erscheinen mögen, so gemächlich gehen sie ihren Tag an. Spanier lassen sich von nichts aus der Ruhe bringen. Was sie heut nicht packen, erledigen sie eben morgen. Die innere Ruhe tragen sie stets mit sich spazieren. Das fällt einem allein ins Auge, wenn man sie auf der Straße beobachtet: Sie gehen nicht, sie hetzen nie, nein sie schlendern, gucken links und gucken rechts und finden an jeder Ecke jemanden für einen kleinen Plausch. Mit Zeitdruck, Stress und Eile haben Spanier nichts am Hut.

Dem Spanier sind sein Stolz und seine Individualität sehr wichtig. Auch Charakter und die Erziehung werden hoch bewertet. Bescheidenheit schätzen Spanier weit mehr als Selbstsicherheit. Die Spanier mögen es nicht, wenn jemand mit seiner Überlegen­heit, seiner Intelligenz und seinen Fähigkeiten prahlt. Scharfsinn in Geschäftsdingen sowie Sachkenntnis empfinden sie nicht als etwas Herausragendes. Jemanden "clever" zu nennen, gilt schon fast als Beleidigung. Sie bemühen sich um einen gewissen Wohlstand und eine gute soziale Stellung, aber sie messen sich nicht daran. Die Persönlichkeit und die zwischenmenschlichen Beziehungen sind in Spanien weit wichtiger. Die Familie und der Freundeskreis genießen einen sehr hohen Stellenwert.

Die Spanier sind ein lebhaftes, geselliges Volk. Sie überschütten auch neue Bekannte sofort mit ihrer Freundlichkeit. Nicht-Spanier finden das vielleicht befremdlich, doch es ist die spanische Art, die Nettigkeit des Gegenübers zu ertesten. Außerdem gibt es den Spaniern die Möglichkeit und die Zeit, jemanden relativ schnell kennen zu lernen und in sein Herz zu schließen. In Spanien werden Freundschaften viel schneller geschlossen, doch es braucht lange Zeit, bis ein Spanier eine tiefe Freundschaft eingeht.

Spanien im Geschäftsleben

Im Geschäftsleben tritt der Spanier seriös und würdevoll auf. Im privaten ist er sehr schnell dabei, sich in vollem Maße zu ent­spannen. Spanier mögen Menschen, die amüsant und unterhalt­sam sind, denn das passt zu ihrer entspannten Lebenseinstellung. Humor spielt eine große Rolle, auch im Geschäftsleben. Natürlich können Spanier über sich selber lachen, jedoch nur, so lange sie sich nicht in ihrem Stolz und ihrer Ehre gekränkt fühlen.

Spanier sind im Grunde sehr tolerant. Sie vertreten die Meinung, dass jeder Mensch einzigartig ist. Und allein das macht alle Menschen gleich. Natürlich kommt es in den großen Touristen-Gebieten vor, dass die Spanier unfreundlich auf die Urlauber-Massen reagieren, die über ihr Land hereinbrechen. Doch es wäre ja auch ein Wunder, wenn sie wirklich allem mit einem Lächeln begegnen würden.

Wenn ein Spanier vor einem Problem steht, kann die Lösung länger auf sich warten lassen. Selbst einfache Dinge wollen umständlich gelöst werden. Schließlich gehört es in Spanien schon fast zum guten Ton, erst einmal die Situation zu besprechen, natürlich mit der einen oder anderen Abschweifung. Spanier sind offen für neue Ideen, doch ihre Meinung ändern sie nur selten.

Krach gehört dazu

Spanien ist ein eher lautes Land. Es wird wild diskutiert und ausgiebig gefeiert, was immer für einen großen Geräuschpegel sorgt. Die Mülltonnen werden mitten in der Nacht gelehrt und die Blaskapelle im Ort spielt auch schon mal gern bis in die frühen Morgenstunden. Die Spanier mögen alles, was krach macht. Selbst Gespräche am Mobiltelefon können in der Öffentlichkeit laut ausfallen.

Raucher haben in Spanien ein leichtes Leben. Der Spanier ist ein Genussmensch und dazu gehört auch das Rauchen an diesem und jenem Ort, eigentlich überall. Wundern Sie sich nicht, wenn Spanier selbst im Supermarkt oder in einigen Museen der Raucherlust frönen.

Im Grunde kann man sagen, das Leben in Spanien ist gemächlich, laut und Rauch-erfüllt. Und es macht überhaupt keinen Sinn, sich davon aus der Ruhe bringen zu lassen oder sich zu beschweren. Das würde nichts ändern.

Der Spanier und seine Mitmenschen

Der Spanier ist ein geselliger Mensch, ein Herdentier. Er umgibt sich gern mit Leuten. Er pflegt seine Beziehungen sehr gewissen­haft, denn sie sind wichtiger als die Karriere. Der Spanier unter­nimmt fast alles im Kollektiv. Alleingänge in der Freizeit sind selten. Spanier kreieren sich gerne eine Umgebung, in der sie sich wohl fühlen, und am wohlsten fühlen sie sich bei Freunden und der Familie.

Zwar ist jeder selbst für sein Handeln verantwortlich, doch bei Entscheidungen bewahrt der Spanier stets das Interesse der Gruppe im Hinterkopf.

Spanier gewinnen ihre Identität viel mehr aus ihrem Hintergrund. Die Familie ist das Aushängeschild eines jeden. Man ist in Spanien erst jemand, wenn man seine Gruppe gefunden hat, sei es unter Nachbarn, in der Arbeit oder für die Freizeitgestaltung.

Das Zusammengehörigkeitsgefühl in Spanien reicht sehr weit: Viele Spanier gehen sogar zur Beerdigung der Eltern eines Kollegen, dem sie nicht sehr nahe stehen. Persönliche Anteil­nahme an freudigen oder unerfreulichen Ereignissen zeigen Spanier vorbehaltlos und sehr emotional.

Der Spanier und Familie

Die Familie ist so etwas wie ein Heiligtum. Der Spanier verbringt viel Zeit mit seiner Familie. Und der Spanier liebt Kinder.

Ein Kleinkind, das auch noch nett zurechtgemacht ist, ruft bei Erwachsenen oft Entzücken hervor. Besonders Frauen können sich für das Lächeln eines Kindes begeistern und streicheln ihm gern über den Kopf.

Rosa und hellblau sind bei der Kleiderwahl für Kleinkinder immer noch ein Muss. Wirklich eindeutig kann man das Geschlecht eines Kindes am Ohrring ausmachen. Oft lassen die Eltern einem neugeborenen Mädchen bereits in der Geburtsklinik die Ohren durchstechen.

An Sonn- und Feiertagen putzen die Spanier ihre Kinder gerne heraus, um sie mit einem strahlenden Lächeln vorzeigen zu können.

Die Freizeitgestaltung der Spanier

Da der Spanier sehr gesellig ist, aber ungern die Zeit mit Freunden zu Hause verbringt, geht er gerne aus. Er ist in seiner Freizeit unheimlich aktiv. Dabei nimmt er auch bis spät am Abend seine Kinder mit.

So ein spanischer Abend kann sich gut bis spät in die Nacht hinein ziehen. Essen gehen ist für den Spanier ein wichtiger und schöner Teil des Beisammenseins, läutet aber oft nur die Nacht ein. Bis Mitternacht speisen die Spanier meist ausgiebig oder gehen ins Kino. Danach trifft man sich in den verschiedenen Bars. Erst ab drei Uhr wird in den Discos das Tanzbein geschwungen.

Die Nächte in Spanien sind auch während der Woche lang. Die Arbeit beginnt erst spät, so bleibt ausreichend Zeit zum Erholen.

Damit Sie es sich nicht mit diesen Heißblütern verscherzen, informieren Sie sich gut. Denn selbst wenn Spanien nicht weit von Deutschland entfernt liegt, warten einige Fettnäpfchen darauf, von Ihnen entdeckt zu werden.

Das spanische Leben: Gemütlich, laut und rauch-erfüllt

Nach Spanien umzusiedeln bedeutet meist, sich an einen langsameren Lebensrhythmus anzupassen. Denn so feurig Spanier uns auch manchmal erscheinen mögen, so gemächlich gehen sie ihren Tag an. Spanier lassen sich von nichts aus der Ruhe bringen. Was sie heut nicht packen, erledigen sie eben morgen. Die innere Ruhe tragen sie stets mit sich spazieren. Das fällt einem allein ins Auge, wenn man sie auf der Straße beobachtet: Sie gehen nicht, sie hetzen nie, nein sie schlendern, gucken links und gucken rechts und finden an jeder Ecke jemanden für einen kleinen Plausch. Mit Zeitdruck, Stress und Eile haben Spanier nichts am Hut.

Dem Spanier sind sein Stolz und seine Individualität sehr wichtig. Auch Charakter und die Erziehung werden hoch bewertet. Bescheidenheit schätzen Spanier weit mehr als Selbstsicherheit. Die Spanier mögen es nicht, wenn jemand mit seiner Überlegen­heit, seiner Intelligenz und seinen Fähigkeiten prahlt. Scharfsinn in Geschäftsdingen sowie Sachkenntnis empfinden sie nicht als etwas Herausragendes. Jemanden "clever" zu nennen, gilt schon fast als Beleidigung. Sie bemühen sich um einen gewissen Wohlstand und eine gute soziale Stellung, aber sie messen sich nicht daran. Die Persönlichkeit und die zwischenmenschlichen Beziehungen sind in Spanien weit wichtiger. Die Familie und der Freundeskreis genießen einen sehr hohen Stellenwert.

Die Spanier sind ein lebhaftes, geselliges Volk. Sie überschütten auch neue Bekannte sofort mit ihrer Freundlichkeit. Nicht-Spanier finden das vielleicht befremdlich, doch es ist die spanische Art, die Nettigkeit des Gegenübers zu ertesten. Außerdem gibt es den Spaniern die Möglichkeit und die Zeit, jemanden relativ schnell kennen zu lernen und in sein Herz zu schließen. In Spanien werden Freundschaften viel schneller geschlossen, doch es braucht lange Zeit, bis ein Spanier eine tiefe Freundschaft eingeht.

Spanien im Geschäftsleben

Im Geschäftsleben tritt der Spanier seriös und würdevoll auf. Im privaten ist er sehr schnell dabei, sich in vollem Maße zu ent­spannen. Spanier mögen Menschen, die amüsant und unterhalt­sam sind, denn das passt zu ihrer entspannten Lebenseinstellung. Humor spielt eine große Rolle, auch im Geschäftsleben. Natürlich können Spanier über sich selber lachen, jedoch nur, so lange sie sich nicht in ihrem Stolz und ihrer Ehre gekränkt fühlen.

Spanier sind im Grunde sehr tolerant. Sie vertreten die Meinung, dass jeder Mensch einzigartig ist. Und allein das macht alle Menschen gleich. Natürlich kommt es in den großen Touristen-Gebieten vor, dass die Spanier unfreundlich auf die Urlauber-Massen reagieren, die über ihr Land hereinbrechen. Doch es wäre ja auch ein Wunder, wenn sie wirklich allem mit einem Lächeln begegnen würden.

Wenn ein Spanier vor einem Problem steht, kann die Lösung länger auf sich warten lassen. Selbst einfache Dinge wollen umständlich gelöst werden. Schließlich gehört es in Spanien schon fast zum guten Ton, erst einmal die Situation zu besprechen, natürlich mit der einen oder anderen Abschweifung. Spanier sind offen für neue Ideen, doch ihre Meinung ändern sie nur selten.

Krach gehört dazu

Spanien ist ein eher lautes Land. Es wird wild diskutiert und ausgiebig gefeiert, was immer für einen großen Geräuschpegel sorgt. Die Mülltonnen werden mitten in der Nacht gelehrt und die Blaskapelle im Ort spielt auch schon mal gern bis in die frühen Morgenstunden. Die Spanier mögen alles, was krach macht. Selbst Gespräche am Mobiltelefon können in der Öffentlichkeit laut ausfallen.

Raucher haben in Spanien ein leichtes Leben. Der Spanier ist ein Genussmensch und dazu gehört auch das Rauchen an diesem und jenem Ort, eigentlich überall. Wundern Sie sich nicht, wenn Spanier selbst im Supermarkt oder in einigen Museen der Raucherlust frönen.

Im Grunde kann man sagen, das Leben in Spanien ist gemächlich, laut und Rauch-erfüllt. Und es macht überhaupt keinen Sinn, sich davon aus der Ruhe bringen zu lassen oder sich zu beschweren. Das würde nichts ändern.

Der Spanier und seine Mitmenschen

Der Spanier ist ein geselliger Mensch, ein Herdentier. Er umgibt sich gern mit Leuten. Er pflegt seine Beziehungen sehr gewissen­haft, denn sie sind wichtiger als die Karriere. Der Spanier unter­nimmt fast alles im Kollektiv. Alleingänge in der Freizeit sind selten. Spanier kreieren sich gerne eine Umgebung, in der sie sich wohl fühlen, und am wohlsten fühlen sie sich bei Freunden und der Familie.

Zwar ist jeder selbst für sein Handeln verantwortlich, doch bei Entscheidungen bewahrt der Spanier stets das Interesse der Gruppe im Hinterkopf.

Spanier gewinnen ihre Identität viel mehr aus ihrem Hintergrund. Die Familie ist das Aushängeschild eines jeden. Man ist in Spanien erst jemand, wenn man seine Gruppe gefunden hat, sei es unter Nachbarn, in der Arbeit oder für die Freizeitgestaltung.

Das Zusammengehörigkeitsgefühl in Spanien reicht sehr weit: Viele Spanier gehen sogar zur Beerdigung der Eltern eines Kollegen, dem sie nicht sehr nahe stehen. Persönliche Anteil­nahme an freudigen oder unerfreulichen Ereignissen zeigen Spanier vorbehaltlos und sehr emotional.

Der Spanier und Familie

Die Familie ist so etwas wie ein Heiligtum. Der Spanier verbringt viel Zeit mit seiner Familie. Und der Spanier liebt Kinder.

Ein Kleinkind, das auch noch nett zurechtgemacht ist, ruft bei Erwachsenen oft Entzücken hervor. Besonders Frauen können sich für das Lächeln eines Kindes begeistern und streicheln ihm gern über den Kopf.

Rosa und hellblau sind bei der Kleiderwahl für Kleinkinder immer noch ein Muss. Wirklich eindeutig kann man das Geschlecht eines Kindes am Ohrring ausmachen. Oft lassen die Eltern einem neugeborenen Mädchen bereits in der Geburtsklinik die Ohren durchstechen.

An Sonn- und Feiertagen putzen die Spanier ihre Kinder gerne heraus, um sie mit einem strahlenden Lächeln vorzeigen zu können.

Die Freizeitgestaltung der Spanier

Da der Spanier sehr gesellig ist, aber ungern die Zeit mit Freunden zu Hause verbringt, geht er gerne aus. Er ist in seiner Freizeit unheimlich aktiv. Dabei nimmt er auch bis spät am Abend seine Kinder mit.

So ein spanischer Abend kann sich gut bis spät in die Nacht hinein ziehen. Essen gehen ist für den Spanier ein wichtiger und schöner Teil des Beisammenseins, läutet aber oft nur die Nacht ein. Bis Mitternacht speisen die Spanier meist ausgiebig oder gehen ins Kino. Danach trifft man sich in den verschiedenen Bars. Erst ab drei Uhr wird in den Discos das Tanzbein geschwungen.

Die Nächte in Spanien sind auch während der Woche lang. Die Arbeit beginnt erst spät, so bleibt ausreichend Zeit zum Erholen.

Dieser Artikel ist ein Auszug aus Auswandern nach Spanien 1.

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Weitere Kommentare

  • Karl, 13 Dezember 2010 Antworten

    Unbrauchbar Artikel

    Diese Artikel ist ganz unbrauchbar. Hier wird nicht spanische Kuktur beschrieben sonder Mythus