Arbeitsumgebung

Gehälter, Arbeitszeiten und Urlaub

Das US-amerikanische Wirtschaftssystem beruht – zumindest theoretisch – auf der Annahme, dass gute, harte Arbeit belohnt wird. Angesichts dieser Arbeitseinstellung wird Zeit oft mit Geld gemessen („remember – time is money!“), und Pünktlichkeit gehört zum guten Ton.

Arbeitsumgebung

Die Arbeitsatmosphären in den USA unterscheiden sich zwischen den verschiedenen Regionen. Im allgemeinen ist das Geschäftsleben an der Ostküste konservativer und formeller als an der Westküste. Natürlich wird ein Geschäftsmeeting in Kalifornien nicht weniger wichtig genommen als in New York, doch tragen das Klima und der generelle „Lifestyle“ zu einem informelleren Berufsalltag bei.

Arbeitszeiten und Urlaub

So wie in anderen Ländern können Sie auch in den USA in einem Vollzeit- oder Teilzeit-Job arbeiten. Ein normaler Vollzeitjob umfasst eine offizielle Arbeitszeit von 40 Stunden wöchentlich, ein Teilzeitjob jede mögliche Arbeitszeit bis ca. 30 Wochenstunden.

Ungeachtet dieser offiziellen Arbeitszeiten arbeitet ein Drittel aller US-Amerikaner länger als 40 Stunden pro Woche. Je höher Sie zudem die Karriereleiter erklimmen, desto längere Arbeitzeiten werden normalerweise von Ihnen erwartet.

Wenn Sie an europäische oder gar deutsche Urlaubszeiten gewöhnt sind, werden Ihnen die US-amerikanischen Urlaubsregelungen vielleicht zunächst einen kleinen Schock versetzen. Die meisten Amerikaner haben nur ein bis zwei Wochen bezahlten Urlaub pro Jahr. Je länger Sie für einen Arbeitgeber tätig sind, desto länger wird normalerweise auch Ihr Urlaubsanspruch. Allerdings wird Ihr Anspruch jährlich normalerweise nur um ein bis zwei Tage verlängert, so dass Sie oftmals erst nach zehn Berufsjahren einen Jahresurlaub von vier Wochen erreichen. Laut einer UN-Studie arbeiten US-Angestellte im Durchschnitt etwa 250 Stunden mehr pro Jahr als britische Angestellte, und etwa 500 Stunden mehr als deutsche Arbeitnehmer!

Falls Sie der Meinung sind, dass Arbeit nicht das ganze Leben ist, sollten Sie für diese Einstellung nicht allzu viel Verständnis von Ihren amerikanischen Kollegen erwarten. Das größte Ziel von vielen US-Amerikanern ist die Vermehrung des eigenen Vermögens (und damit des – materiellen – Lebensstandards). Und da Zeit ja bekanntlich Geld ist, schadet allzu viele Freizeitbeschäftigungen neben der Arbeit diesem Ziel der Vermögensanhäufung.

Jobsicherheit und Firmenregelungen

Der Begriff der „Jobsicherheit“ ist in den USA de facto unbekannt. Falls Ihr Arbeitgeber Sie nicht länger benötigt, kann er Sie problemlos jederzeit entlassen. Diese „hire and fire“-Politik ist nicht nur gesetzlich, sondern auch kulturell akzeptiert. Ihre einzige Jobsicherheit sind Ihre Fähigkeiten und Ihre Arbeitsmotivation, die Ihren Chef davon überzeugen, jemand anderen an Ihrer Stelle zu entlassen oder Ihnen hilft, im Ernstfall schnell einen neuen Job zu finden.

Rauchen ist am Arbeitsplatz (und fast überall sonst) verboten, außer unter freiem Himmel oder in Ihrem eigenen Haus.

Ein wichtiger Faktor im US-amerikanischen Arbeitsleben ist die Diversität („diversity“) der Belegschaft – zumindest theoretisch. In vielen Stellenausschreibungen finden Sie den Zusatz “ We are an equal opportunity employer offering competitive salaries and benefits in a professional work environment.” In der Praxis heißt dies, dass Sie oft mit Menschen unterschiedlicher Herkunft und Kulturen zusammenarbeiten werden.

Gehälter und Benefits

Das Gehalt ist natürlich nur ein Entscheidungskriterium für einen Job – für die meisten Amerikaner ist es allerdings das mit Abstand wichtigste.

Die Gehälter in den großen Städten sind meist höher als auf dem Land – allerdings sind hier die Lebenshaltungskosten auch wesentlich höher. Die durschschnittllichen Gehälter für Arbeiter lagen 2005 bei ca. $8 bis $12 pro Stunde (Einstiegsgehalt), der rechtlich vorgeschriebene Mindestlohn lag in den meisten Staaten bei $7 pro Stunde.

Neben dem direkten Gehalt sollten Sie bei einer Job-Bewertung auch die sogenannten „Benefits“ (Zusatzkomponenten) berücksichtigen. Die meisten attraktiven Arbeitgeber bieten Ihren Angestellten zusätzliche Benefits, darunter Bonus-Zahlungen, Kranken- und Zahnversicherung, eine Lebensversicherung, Unfallversicherung oder eine Betriebsrente. Fragen Sie Ihren Arbeitgeber nach der Ausgestaltung der Benefits!

Natürlich hängen sowohl Gehalt als auch Benefit-Zusagen von Ihrem Arbeitsort sowie den momentanen Marktbedingungen ab. Vor Ihren Gehaltsverhandlungen sollten Sie sich daher ausführlich über die derzeitigen Gehaltsniveaus informieren.

Unfallversicherung am Arbeitsplatz

In den USA haben Sie Anrecht auf einen sicheren Arbeitsplatz. Die sogenannte „workers compensation“ ist eine Unfallversicherung am Arbeitsplatz, für die der Arbeitgeber aufkommen muss. Im Fall eines Unfalls erstattet die Unfallversicherung die Behandlungskosten und zahlt Ihnen ggf. ein Cash-Entschädigung.

Firmen mit vier oder mehr Angestellten (dies hängt vom Bundesstaat ab) sind rechtlich zum Abschluss einer „workers compensation“-Versicherung verpflichtet. Normalerweise zahlt Ihnen die Unfallversicherung zwei Drittel Ihres Gehalts, solange Sie arbeitsunfähig sind. Falls Sie lebenslang berufsunfähig bleiben, haben Sie ggf. Anspruch auf unbefristete Zahlungen oder eine größere Einmalzahlung der Versicherung.

Die Arbeitsatmosphären in den USA unterscheiden sich zwischen den verschiedenen Regionen. Im allgemeinen ist das Geschäftsleben an der Ostküste konservativer und formeller als an der Westküste. Natürlich wird ein Geschäftsmeeting in Kalifornien nicht weniger wichtig genommen als in New York, doch tragen das Klima und der generelle „Lifestyle“ zu einem informelleren Berufsalltag bei.

Arbeitszeiten und Urlaub

So wie in anderen Ländern können Sie auch in den USA in einem Vollzeit- oder Teilzeit-Job arbeiten. Ein normaler Vollzeitjob umfasst eine offizielle Arbeitszeit von 40 Stunden wöchentlich, ein Teilzeitjob jede mögliche Arbeitszeit bis ca. 30 Wochenstunden.

Ungeachtet dieser offiziellen Arbeitszeiten arbeitet ein Drittel aller US-Amerikaner länger als 40 Stunden pro Woche. Je höher Sie zudem die Karriereleiter erklimmen, desto längere Arbeitzeiten werden normalerweise von Ihnen erwartet.

Wenn Sie an europäische oder gar deutsche Urlaubszeiten gewöhnt sind, werden Ihnen die US-amerikanischen Urlaubsregelungen vielleicht zunächst einen kleinen Schock versetzen. Die meisten Amerikaner haben nur ein bis zwei Wochen bezahlten Urlaub pro Jahr. Je länger Sie für einen Arbeitgeber tätig sind, desto länger wird normalerweise auch Ihr Urlaubsanspruch. Allerdings wird Ihr Anspruch jährlich normalerweise nur um ein bis zwei Tage verlängert, so dass Sie oftmals erst nach zehn Berufsjahren einen Jahresurlaub von vier Wochen erreichen. Laut einer UN-Studie arbeiten US-Angestellte im Durchschnitt etwa 250 Stunden mehr pro Jahr als britische Angestellte, und etwa 500 Stunden mehr als deutsche Arbeitnehmer!

Falls Sie der Meinung sind, dass Arbeit nicht das ganze Leben ist, sollten Sie für diese Einstellung nicht allzu viel Verständnis von Ihren amerikanischen Kollegen erwarten. Das größte Ziel von vielen US-Amerikanern ist die Vermehrung des eigenen Vermögens (und damit des – materiellen – Lebensstandards). Und da Zeit ja bekanntlich Geld ist, schadet allzu viele Freizeitbeschäftigungen neben der Arbeit diesem Ziel der Vermögensanhäufung.

Jobsicherheit und Firmenregelungen

Der Begriff der „Jobsicherheit“ ist in den USA de facto unbekannt. Falls Ihr Arbeitgeber Sie nicht länger benötigt, kann er Sie problemlos jederzeit entlassen. Diese „hire and fire“-Politik ist nicht nur gesetzlich, sondern auch kulturell akzeptiert. Ihre einzige Jobsicherheit sind Ihre Fähigkeiten und Ihre Arbeitsmotivation, die Ihren Chef davon überzeugen, jemand anderen an Ihrer Stelle zu entlassen oder Ihnen hilft, im Ernstfall schnell einen neuen Job zu finden.

Rauchen ist am Arbeitsplatz (und fast überall sonst) verboten, außer unter freiem Himmel oder in Ihrem eigenen Haus.

Ein wichtiger Faktor im US-amerikanischen Arbeitsleben ist die Diversität („diversity“) der Belegschaft – zumindest theoretisch. In vielen Stellenausschreibungen finden Sie den Zusatz “ We are an equal opportunity employer offering competitive salaries and benefits in a professional work environment.” In der Praxis heißt dies, dass Sie oft mit Menschen unterschiedlicher Herkunft und Kulturen zusammenarbeiten werden.

Gehälter und Benefits

Das Gehalt ist natürlich nur ein Entscheidungskriterium für einen Job – für die meisten Amerikaner ist es allerdings das mit Abstand wichtigste.

Die Gehälter in den großen Städten sind meist höher als auf dem Land – allerdings sind hier die Lebenshaltungskosten auch wesentlich höher. Die durschschnittllichen Gehälter für Arbeiter lagen 2005 bei ca. $8 bis $12 pro Stunde (Einstiegsgehalt), der rechtlich vorgeschriebene Mindestlohn lag in den meisten Staaten bei $7 pro Stunde.

Neben dem direkten Gehalt sollten Sie bei einer Job-Bewertung auch die sogenannten „Benefits“ (Zusatzkomponenten) berücksichtigen. Die meisten attraktiven Arbeitgeber bieten Ihren Angestellten zusätzliche Benefits, darunter Bonus-Zahlungen, Kranken- und Zahnversicherung, eine Lebensversicherung, Unfallversicherung oder eine Betriebsrente. Fragen Sie Ihren Arbeitgeber nach der Ausgestaltung der Benefits!

Natürlich hängen sowohl Gehalt als auch Benefit-Zusagen von Ihrem Arbeitsort sowie den momentanen Marktbedingungen ab. Vor Ihren Gehaltsverhandlungen sollten Sie sich daher ausführlich über die derzeitigen Gehaltsniveaus informieren.

Unfallversicherung am Arbeitsplatz

In den USA haben Sie Anrecht auf einen sicheren Arbeitsplatz. Die sogenannte „workers compensation“ ist eine Unfallversicherung am Arbeitsplatz, für die der Arbeitgeber aufkommen muss. Im Fall eines Unfalls erstattet die Unfallversicherung die Behandlungskosten und zahlt Ihnen ggf. ein Cash-Entschädigung.

Firmen mit vier oder mehr Angestellten (dies hängt vom Bundesstaat ab) sind rechtlich zum Abschluss einer „workers compensation“-Versicherung verpflichtet. Normalerweise zahlt Ihnen die Unfallversicherung zwei Drittel Ihres Gehalts, solange Sie arbeitsunfähig sind. Falls Sie lebenslang berufsunfähig bleiben, haben Sie ggf. Anspruch auf unbefristete Zahlungen oder eine größere Einmalzahlung der Versicherung.

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