Bewerbungen

So beeindrucken Sie einen US-amerikanischen Arbeitgeber

Ihre Bewerbung ist de facto Ihre “Visitenkarte” bei der Jobsuche in den USA. Beachten Sie, dass sich US-amerikanische Bewerbungen teilweise beachtlich von europäsichen Bewerbungsformaten unterscheiden.

Bewerbungen

Wie überall ist auch in den USA ein gut strukturierter Lebenslauf ( curriculum vitae/CV) eine der wichtigsten Voraussetzungen für eine erfolgreiche Bewerbung. Dabei sollten Sie auf jeden Fall einige “Eigenheiten” des amerikanischen Lebenslauf-Aufbaus beachten. So wird z.B. die Arbeitserfahrung in Amerika der offiziellen Ausbildung vorangestellt.

Vergewissern Sie sich, dass Ihre Bewerbung so vollständig wie möglich ist (Anschreiben, Lebenslauf, ggf. Zeugniskopien usw.), und dass sie die Zielperson in einem guten Zustand erreicht (die meisten Arbeitgeber sind über zerknitterte Bewerbungsunterlagen mit Kaffeeflecken nur wenig erfreut).

Anschreiben

Ihr Anschreiben ist Ihre persönliche Vorstellung und sollte einen guten ersten Eindruck von Ihrer Person, Ihren Fähigkeiten sowie Ihrer Qualifikation und Motivation für die Stelle vermitteln, auf die Sie sich bewerben.

Halten Sie Ihr Anschreiben so kurz und so präzise wie möglich, eine Seite gilt in den USA oftmals schon als Maximum. Bedenken Sie, dass viele Arbeitgeber täglich mit ganzen Stapeln von Bewerbungen konfrontiert werden. Wenn Ihr eigentliches Anliegen erst im dritten Absatz erwähnt wird, landet die Bewerbung oft schon nach dem zweiten Absatz im Papierkorb!

Stellen Sie klar, warum gerade Sie für die Position geeignet sind und was Sie bisher in Ihrem Berufleben erreicht haben. Bedenken Sie dabei, dass Amerikaner bei der Darstellung der eigenen Fähigkeiten und Erfolge keinerlei Hemmungen haben, falsche Bescheidenheit ist also fehl am Platz.

Ebenso wichtig wie Ihre Fähigkeiten ist Ihre Motivation für Ihren neuen Job. Vermeiden Sie dabei Platitüden wie "Schon immer wollte ich in einem erfolgreichen Unternehmen wie dem Ihren arbeiten". Je mehr Sie sich mit einem Unternehmen beschäftigen, desto gezielter können Sie Ihre Bewerbung an die konkreten Anforderungen des Unternehmens anpassen.

US-amerikanischer Lebenslauf

Für Ihren amerikanischen Lebenslauf gelten zwei goldene Regeln – Präzision und Übersichtlichkeit. Standard ist in den USA ein tabellarischer Lebenslauf mit den folgenden Punkten:

  • Persönliche Informationen
  • Bildung & Ausbildung
  • Sprachkenntnisse
  • EDV-Kenntnisse
  • Besondere Fähigkeiten
  • Bisherige Jobstationen
  • Hobbies
  • Referenzen

Ein Lebenslauf wird in den USA in umgekehrter chronologischer Reihenfolge geschrieben – unter jeder Rubrik kommen die letzten Stationen zuerst. Bei Ihren beruflichen Stationen sollten Sie messbare Kriterien und Erfolge zur Bewertung Ihrer Arbeit als Bullet Points einfügen (z.B. „increased revenue from $3 Mio. to $5 Mio.“).

Grundsätzlich ist ein US-amerikanischer Lebenslauf niemals länger als eine Seite. Sollten Sie zusätzlichen Platz für weitere Informationen benötigen, können Sie ggf. weitere Seiten mit Zusatzinformationen einfügen (z.B. “Main achievements” oder “Technical skills”). Der Lebenslauf selbst jedoch sollte auf jeden Fall auf eine Seite begrenzt bleiben. „Time is money“ in den USA, und viele Arbeitgeber scannen hunderte von Bewerbungen, um die richtige Person für eine Stelle zu finden.

Anders als Europäer fügen Amerikaner Ihrem Lebenslauf und Ihrer Bewerbung normalerweise kein Foto bei. Außerdem sollten Sie versuchen, das Wort „ich“ („I“) in Ihrem Lebenslauf zu vermeiden. Statt „I was responsible for sales“ schreiben Sie einfach „responsible for sales“.

Nachfragen und Interviews

Nachdem Sie Ihre Bewerbung verschickt haben, sollten Sie sich nicht zurücklehnen und einfach auf eine Reaktion warten. Seien Sie proaktiv und verfolgen Sie Ihre Bewerbung telefonisch nach – damit zeigen Sie nicht zuletzt auch Ihr Interesse an dem Job.

Der nächste Schritt in Ihrem Bewerbungsverfahren ist normalerweise ein persönliches Interview. Kommen Sie hierzu pünktlich und kleiden Sie sich konservativ: Dunkler, gutgeschnittener Anzug mit Krawatte für Männer, Anzug oder formelles Kleid für Frauen.

Job-Interviews in den USA sind normalerweise recht formell und effizient. Nach der offiziellen Vorstellung und dem Austausch von Visitenkarten folgen normalerweise einige Minuten Smalltalk, doch dann geht es relativ rasch zur Sache. Beantworten Sie die Fragen Ihres Interviewpartners offen und höflich. Beschreiben Sie Ihre Qualifikationen für den Job und erläutern Sie, wie Sie zum Erfolg der Firma beitragen möchten.

Ein Interview in den USA sollten Sie immer mit einem Brief oder einer kurzen E-Mail nachverfolgen, in der Sie sich für das Gespräch bedanken und noch einmal Ihr Interesse an dem Job und der Firma bekunden. Falls Ihnen ein Job angeboten wird, müssen Sie sich vor der Aufstellung Ihres Arbeitsvertrags ggf. eines Drogen-Tests unterziehen (was für Europäer zumindest etwas ungewöhnlich ist).

Wie überall ist auch in den USA ein gut strukturierter Lebenslauf ( curriculum vitae/CV) eine der wichtigsten Voraussetzungen für eine erfolgreiche Bewerbung. Dabei sollten Sie auf jeden Fall einige “Eigenheiten” des amerikanischen Lebenslauf-Aufbaus beachten. So wird z.B. die Arbeitserfahrung in Amerika der offiziellen Ausbildung vorangestellt.

Vergewissern Sie sich, dass Ihre Bewerbung so vollständig wie möglich ist (Anschreiben, Lebenslauf, ggf. Zeugniskopien usw.), und dass sie die Zielperson in einem guten Zustand erreicht (die meisten Arbeitgeber sind über zerknitterte Bewerbungsunterlagen mit Kaffeeflecken nur wenig erfreut).

Anschreiben

Ihr Anschreiben ist Ihre persönliche Vorstellung und sollte einen guten ersten Eindruck von Ihrer Person, Ihren Fähigkeiten sowie Ihrer Qualifikation und Motivation für die Stelle vermitteln, auf die Sie sich bewerben.

Halten Sie Ihr Anschreiben so kurz und so präzise wie möglich, eine Seite gilt in den USA oftmals schon als Maximum. Bedenken Sie, dass viele Arbeitgeber täglich mit ganzen Stapeln von Bewerbungen konfrontiert werden. Wenn Ihr eigentliches Anliegen erst im dritten Absatz erwähnt wird, landet die Bewerbung oft schon nach dem zweiten Absatz im Papierkorb!

Stellen Sie klar, warum gerade Sie für die Position geeignet sind und was Sie bisher in Ihrem Berufleben erreicht haben. Bedenken Sie dabei, dass Amerikaner bei der Darstellung der eigenen Fähigkeiten und Erfolge keinerlei Hemmungen haben, falsche Bescheidenheit ist also fehl am Platz.

Ebenso wichtig wie Ihre Fähigkeiten ist Ihre Motivation für Ihren neuen Job. Vermeiden Sie dabei Platitüden wie "Schon immer wollte ich in einem erfolgreichen Unternehmen wie dem Ihren arbeiten". Je mehr Sie sich mit einem Unternehmen beschäftigen, desto gezielter können Sie Ihre Bewerbung an die konkreten Anforderungen des Unternehmens anpassen.

US-amerikanischer Lebenslauf

Für Ihren amerikanischen Lebenslauf gelten zwei goldene Regeln – Präzision und Übersichtlichkeit. Standard ist in den USA ein tabellarischer Lebenslauf mit den folgenden Punkten:

  • Persönliche Informationen
  • Bildung & Ausbildung
  • Sprachkenntnisse
  • EDV-Kenntnisse
  • Besondere Fähigkeiten
  • Bisherige Jobstationen
  • Hobbies
  • Referenzen

Ein Lebenslauf wird in den USA in umgekehrter chronologischer Reihenfolge geschrieben – unter jeder Rubrik kommen die letzten Stationen zuerst. Bei Ihren beruflichen Stationen sollten Sie messbare Kriterien und Erfolge zur Bewertung Ihrer Arbeit als Bullet Points einfügen (z.B. „increased revenue from $3 Mio. to $5 Mio.“).

Grundsätzlich ist ein US-amerikanischer Lebenslauf niemals länger als eine Seite. Sollten Sie zusätzlichen Platz für weitere Informationen benötigen, können Sie ggf. weitere Seiten mit Zusatzinformationen einfügen (z.B. “Main achievements” oder “Technical skills”). Der Lebenslauf selbst jedoch sollte auf jeden Fall auf eine Seite begrenzt bleiben. „Time is money“ in den USA, und viele Arbeitgeber scannen hunderte von Bewerbungen, um die richtige Person für eine Stelle zu finden.

Anders als Europäer fügen Amerikaner Ihrem Lebenslauf und Ihrer Bewerbung normalerweise kein Foto bei. Außerdem sollten Sie versuchen, das Wort „ich“ („I“) in Ihrem Lebenslauf zu vermeiden. Statt „I was responsible for sales“ schreiben Sie einfach „responsible for sales“.

Nachfragen und Interviews

Nachdem Sie Ihre Bewerbung verschickt haben, sollten Sie sich nicht zurücklehnen und einfach auf eine Reaktion warten. Seien Sie proaktiv und verfolgen Sie Ihre Bewerbung telefonisch nach – damit zeigen Sie nicht zuletzt auch Ihr Interesse an dem Job.

Der nächste Schritt in Ihrem Bewerbungsverfahren ist normalerweise ein persönliches Interview. Kommen Sie hierzu pünktlich und kleiden Sie sich konservativ: Dunkler, gutgeschnittener Anzug mit Krawatte für Männer, Anzug oder formelles Kleid für Frauen.

Job-Interviews in den USA sind normalerweise recht formell und effizient. Nach der offiziellen Vorstellung und dem Austausch von Visitenkarten folgen normalerweise einige Minuten Smalltalk, doch dann geht es relativ rasch zur Sache. Beantworten Sie die Fragen Ihres Interviewpartners offen und höflich. Beschreiben Sie Ihre Qualifikationen für den Job und erläutern Sie, wie Sie zum Erfolg der Firma beitragen möchten.

Ein Interview in den USA sollten Sie immer mit einem Brief oder einer kurzen E-Mail nachverfolgen, in der Sie sich für das Gespräch bedanken und noch einmal Ihr Interesse an dem Job und der Firma bekunden. Falls Ihnen ein Job angeboten wird, müssen Sie sich vor der Aufstellung Ihres Arbeitsvertrags ggf. eines Drogen-Tests unterziehen (was für Europäer zumindest etwas ungewöhnlich ist).

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