Anrufen

Wie Sie in Deutschland einen Anruf machen

Anrufe aus Deutschland funktionieren mehr oder weniger wie in allen anderen Ländern. Aus Deutschland können Sie fast alle Länder direkt anwählen lassen. In wenigen Ausnahmefällen müssen Sie zunächst die 0010 anwählen und sich dann verbinden lassen.

Anrufen

Erwarten Sie bei einem Anruf kein fröhliches "Guten Morgen" am anderen Ende der Leitung. Beim Abnehmen des Telefons nennen die meisten Deutschen i.d.R. zuerst ihren Nachnahmen, um sich zu identifizieren. Falls Sie sich verbinden lassen wollen, sollten Sie sich ebenfalls zunächst mit Ihrem Namen vorstellen.

In einigen Fällen werden Sie bei einem Anruf eine automatische Ansage hören. Die häufigsten Ansagen sind die folgenden:

  • "Kein Anschluss unter dieser Nummber": Diese Nummer existiert nicht
  • "Dieser Anschluss ist vorübergehend nicht erreichbar": In der Regel liegt eine Störung vor. Versuchen Sie es später noch einmal
  • "Diese Rufnummer hat sich geändert"
  • "Bitte warten Sie, sie werden in Kürze verbunden"
  • "Bitte versuchen Sie es später noch einmal"

Vorwahlen

Für viele Ausländer ist das deutsche Vorwahlsystem zunächst recht verwirrend:

  • Für eine lokalen Anruf wählen Sie nur die lokale Nummer ohne Vorwahl
  • Für einen Anruf in eine andere Stadt oder Region wählen Sie zunächst die jeweilige Vorwahlnummer. Falls Sie aus Deutschland anrufen, wird diese mit einer "0" gewählt (z.B. 089 für München). Wenn Sie aus dem Ausland anrufen, wählen Sie zunächst die Landesvorwahl von Deutschland und dann die regionale Vorwahl ohne "0" (z.B. 0049-89 für München). Je größer die Stadt, desto weniger Ziffern hat die Vorwahlnummer. Eine Übersicht sämtlicher Vorwahlnummern finden Sie im Vorwahlverzeichnis.
  • Um von Deutschland aus ins Ausland zu telefonieren, wählen Sie "00" und anschließend die jeweilige Landesvorwahl.

Beachten Sie, dass es in Deutschland keine standardisierte Formatierung von Telefonnummern gibt. Einige typische Schreibweisen sind die folgenden:

  • +49 - 89 - 343 80 - 14
  • +49 (89) 343 80 - 14
  • 0049 (0) 89 343 80 - 14
  • (089) 343 80 - 14
  • 089 / 343 80 - 14
  • 089 343 80 14

Das "-" Zeichen trennt oftmals die Hauptanschlussnummer von einer Durchwahl. Falls Sie unter der Durchwahl niemanden erreichen, können Sie oftmals die Zentrale anrufen, indem Sie die Durchwahl durch eine "0" ersetzen.

Neben den regionalen Vorwahlnummern existiert in Deutschland eine verwirrende Vielfalt von Sondernummern. Die Gebühren für diese Nummern werden direkt über Ihre Telefonrechnung abgerechnet und können oftmals extrem hoch sein (bis zu €5 pro Minute. Sie sollten bei der Anwahl solcher Nummern also vorsichtig sein. Im folgenden finden Sie eine Übersicht der wichtigsten Sondernummern:

0190 or 0900: Diese Vorwahlnummern weisen auf eine Premium-Nummer hin. Premium-Nummern werden gern von "erotischen Hotlines" genutzt, aber auch von manchen Kundenservice-Nummern. Die anschließende Ziffern bestimmen die Kosten des Anrufes reichen von 0190-1.. (€0,62 pro Minute) bis 0190-8.. (€1,86 pro Minute). Nummern, die mit 0190-0.. oder 0900.. beginnen können jede beliebige Gebühr erheben. Rufen Sie diese Nummern also nur mit extremer Vorsicht an!

0180: Bei 0180er Nummern teilen sich der Anrufer und der Anbieter die Telefongebühren. Anrufe zu diesen Nummern sind günstiger als zu 0190er Nummern und kosten bis zu €0,24 pro Minute (März 2004).

0800: Dies sind gebührenfreie Nummern ohne jegliche Kosten für den Anrufer.

0137: Diese Nummern werden für Telefonabstimmungen genutzt (z.B. bei Fernsehshows) und berechnen eine fixe Gebühr pro Anruf. Die Preise sind normalerweise geringer als bei 0190er Nummern.

016.. oder 017..: Dies sind die Vorwahlen für die deutschen Mobilfunknetze. Beachten Sie, dass Anrufe auf Handys in Deutschland recht teuer sind. Sie sollten daher eine Vorwahlnummer eines alternativen Providers wählen (siehe unten) oder eine internationale Prepaid Telefonkarte nutzen.

Neben diesen Vorwahlen gibt es noch eine Reihe von weiteren Spezialnummern. So haben die Regierungsinstitutionen in Bonn und Berlin z.B. spezielle Vorwahlen, mit denen Sie in beide Städte verbunden werden. Beachten Sie, dass sich das System der deutschen Spezial-Vorwahlen ständig ändert.

Erwarten Sie bei einem Anruf kein fröhliches "Guten Morgen" am anderen Ende der Leitung. Beim Abnehmen des Telefons nennen die meisten Deutschen i.d.R. zuerst ihren Nachnahmen, um sich zu identifizieren. Falls Sie sich verbinden lassen wollen, sollten Sie sich ebenfalls zunächst mit Ihrem Namen vorstellen.

In einigen Fällen werden Sie bei einem Anruf eine automatische Ansage hören. Die häufigsten Ansagen sind die folgenden:

  • "Kein Anschluss unter dieser Nummber": Diese Nummer existiert nicht
  • "Dieser Anschluss ist vorübergehend nicht erreichbar": In der Regel liegt eine Störung vor. Versuchen Sie es später noch einmal
  • "Diese Rufnummer hat sich geändert"
  • "Bitte warten Sie, sie werden in Kürze verbunden"
  • "Bitte versuchen Sie es später noch einmal"

Vorwahlen

Für viele Ausländer ist das deutsche Vorwahlsystem zunächst recht verwirrend:

  • Für eine lokalen Anruf wählen Sie nur die lokale Nummer ohne Vorwahl
  • Für einen Anruf in eine andere Stadt oder Region wählen Sie zunächst die jeweilige Vorwahlnummer. Falls Sie aus Deutschland anrufen, wird diese mit einer "0" gewählt (z.B. 089 für München). Wenn Sie aus dem Ausland anrufen, wählen Sie zunächst die Landesvorwahl von Deutschland und dann die regionale Vorwahl ohne "0" (z.B. 0049-89 für München). Je größer die Stadt, desto weniger Ziffern hat die Vorwahlnummer. Eine Übersicht sämtlicher Vorwahlnummern finden Sie im Vorwahlverzeichnis.
  • Um von Deutschland aus ins Ausland zu telefonieren, wählen Sie "00" und anschließend die jeweilige Landesvorwahl.

Beachten Sie, dass es in Deutschland keine standardisierte Formatierung von Telefonnummern gibt. Einige typische Schreibweisen sind die folgenden:

  • +49 - 89 - 343 80 - 14
  • +49 (89) 343 80 - 14
  • 0049 (0) 89 343 80 - 14
  • (089) 343 80 - 14
  • 089 / 343 80 - 14
  • 089 343 80 14

Das "-" Zeichen trennt oftmals die Hauptanschlussnummer von einer Durchwahl. Falls Sie unter der Durchwahl niemanden erreichen, können Sie oftmals die Zentrale anrufen, indem Sie die Durchwahl durch eine "0" ersetzen.

Neben den regionalen Vorwahlnummern existiert in Deutschland eine verwirrende Vielfalt von Sondernummern. Die Gebühren für diese Nummern werden direkt über Ihre Telefonrechnung abgerechnet und können oftmals extrem hoch sein (bis zu €5 pro Minute. Sie sollten bei der Anwahl solcher Nummern also vorsichtig sein. Im folgenden finden Sie eine Übersicht der wichtigsten Sondernummern:

0190 or 0900: Diese Vorwahlnummern weisen auf eine Premium-Nummer hin. Premium-Nummern werden gern von "erotischen Hotlines" genutzt, aber auch von manchen Kundenservice-Nummern. Die anschließende Ziffern bestimmen die Kosten des Anrufes reichen von 0190-1.. (€0,62 pro Minute) bis 0190-8.. (€1,86 pro Minute). Nummern, die mit 0190-0.. oder 0900.. beginnen können jede beliebige Gebühr erheben. Rufen Sie diese Nummern also nur mit extremer Vorsicht an!

0180: Bei 0180er Nummern teilen sich der Anrufer und der Anbieter die Telefongebühren. Anrufe zu diesen Nummern sind günstiger als zu 0190er Nummern und kosten bis zu €0,24 pro Minute (März 2004).

0800: Dies sind gebührenfreie Nummern ohne jegliche Kosten für den Anrufer.

0137: Diese Nummern werden für Telefonabstimmungen genutzt (z.B. bei Fernsehshows) und berechnen eine fixe Gebühr pro Anruf. Die Preise sind normalerweise geringer als bei 0190er Nummern.

016.. oder 017..: Dies sind die Vorwahlen für die deutschen Mobilfunknetze. Beachten Sie, dass Anrufe auf Handys in Deutschland recht teuer sind. Sie sollten daher eine Vorwahlnummer eines alternativen Providers wählen (siehe unten) oder eine internationale Prepaid Telefonkarte nutzen.

Neben diesen Vorwahlen gibt es noch eine Reihe von weiteren Spezialnummern. So haben die Regierungsinstitutionen in Bonn und Berlin z.B. spezielle Vorwahlen, mit denen Sie in beide Städte verbunden werden. Beachten Sie, dass sich das System der deutschen Spezial-Vorwahlen ständig ändert.

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