Der Schweizer Arbeitsmarkt

Ein Überblick

Die Schweizer Wirtschaft floriert. Die Bilanzen großer Unter­nehmen sprechen Bände. Die Großbanken UBS (Zusammen­schluss des Schweizerischen Bankvereins und der Schweizer­ischen Bankgesellschaft), CS (Credit Suisse) sowie diverser Kantonalbanken warteten 2007 mit Rekordergebnissen auf.

Der Schweizer Arbeitsmarkt

Aber auch Versicherungen und Chemiefirmen meldeten Rekordergeb­nisse. Und die Topmanager (Verwaltungsratspräsidenten samt Räten, Direktoren, CEOs usw.) sahnten ab und schoben sich Boni (das sind Sonder- und Erfolgsvergütungen) in Millionenhöhe zu. Klar, dass dies auch die Mehrheit der geduldigen, obrig­keitsgläubigen Eidgenossen unpassend bis unverschämt fanden. Man murrte nun auch öffentlich gegen die Manager-Abzockerei. Eine Abzocker-Initiative wurde im November 2006 lanciert.

Geändert hat’s wenig bis gar nichts. Im Gegensatz zu Deutschland sind die schweizerischen Gewerkschaften schwach (oder zumin­dest recht still) und geben sich überwiegend mit Kompromissen zufrieden. Bis auf wenige Ausnahmen wurde so der Arbeitsfrieden über Jahrzehnte gewahrt. Die Konsequenz: Es gibt so gut wie keine Streiks in der Schweiz, die Manager profitieren und die Wirtschaft floriert.

Qualifiziert – Hoch dotiert

Geht’s der Wirtschaft gut, profitiert auch der Stellenmarkt. Im März 2007 wurden 120.000 Menschen in der Schweiz als arbeitslos gemeldet, das entspricht rund 3 Prozent der arbeitsfähigen Be­völkerung. Offene Stellen werden nur marginal publiziert. Das Bundesamt für Statistik gibt nur einen Index offener Stellen heraus.

Der Schweizer Arbeitsmarkt ist freilich nicht gesättigt. “Schweiz sucht über 25.000 Spitzenkräfte. Der Schweiz gehen die Stellen aus» schrieb das Nachrichtenmagazin «Cash» im März 2007. Besonders hoch qualifiziertes Personal ist begehrt, und das geht quer durch (fast) alle Branchen – bei Banken und Versicherungen ebenso wie bei Großverteilern (Migros, Coop) oder Spitälern, in der Maschinenindustrie ebenso wie in der Chemie (La Roche oder Novartis).

Es sind nicht nur Ärzte oder Spitalpersonal, Akademiker, Wissen­schaftler, Ingenieure, Spezialisten, sondern auch qualifizierte Schweißer, Monteure, Zimmerleute, Servicepersonal oder Ver­käufer gefragt. Die Schweizer Kon­junktur läuft auf vollen Touren und neue Stellen werden geschaffen. Fachkräfte werden gesucht – quer durch alle Branchen.

Aber auch Versicherungen und Chemiefirmen meldeten Rekordergeb­nisse. Und die Topmanager (Verwaltungsratspräsidenten samt Räten, Direktoren, CEOs usw.) sahnten ab und schoben sich Boni (das sind Sonder- und Erfolgsvergütungen) in Millionenhöhe zu. Klar, dass dies auch die Mehrheit der geduldigen, obrig­keitsgläubigen Eidgenossen unpassend bis unverschämt fanden. Man murrte nun auch öffentlich gegen die Manager-Abzockerei. Eine Abzocker-Initiative wurde im November 2006 lanciert.

Geändert hat’s wenig bis gar nichts. Im Gegensatz zu Deutschland sind die schweizerischen Gewerkschaften schwach (oder zumin­dest recht still) und geben sich überwiegend mit Kompromissen zufrieden. Bis auf wenige Ausnahmen wurde so der Arbeitsfrieden über Jahrzehnte gewahrt. Die Konsequenz: Es gibt so gut wie keine Streiks in der Schweiz, die Manager profitieren und die Wirtschaft floriert.

Qualifiziert – Hoch dotiert

Geht’s der Wirtschaft gut, profitiert auch der Stellenmarkt. Im März 2007 wurden 120.000 Menschen in der Schweiz als arbeitslos gemeldet, das entspricht rund 3 Prozent der arbeitsfähigen Be­völkerung. Offene Stellen werden nur marginal publiziert. Das Bundesamt für Statistik gibt nur einen Index offener Stellen heraus.

Der Schweizer Arbeitsmarkt ist freilich nicht gesättigt. “Schweiz sucht über 25.000 Spitzenkräfte. Der Schweiz gehen die Stellen aus» schrieb das Nachrichtenmagazin «Cash» im März 2007. Besonders hoch qualifiziertes Personal ist begehrt, und das geht quer durch (fast) alle Branchen – bei Banken und Versicherungen ebenso wie bei Großverteilern (Migros, Coop) oder Spitälern, in der Maschinenindustrie ebenso wie in der Chemie (La Roche oder Novartis).

Es sind nicht nur Ärzte oder Spitalpersonal, Akademiker, Wissen­schaftler, Ingenieure, Spezialisten, sondern auch qualifizierte Schweißer, Monteure, Zimmerleute, Servicepersonal oder Ver­käufer gefragt. Die Schweizer Kon­junktur läuft auf vollen Touren und neue Stellen werden geschaffen. Fachkräfte werden gesucht – quer durch alle Branchen.

Dieser Artikel ist ein Auszug aus Leben und Arbeiten in der Schweiz.

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