Kündigung

Kündigungsregelungen in der Schweiz

In der Schweiz herrscht der Grundsatz der Kündigungsfreiheit. Arbeitnehmer wie Arbeitgeber haben jederzeit das Recht, einen Arbeitsvertrag zu kündigen. Triftige Gründe für eine ordentliche Kündigung sind nicht erforderlich. Sie kann schriftlich, aber auch mündlich erfolgen.

Kündigung

Fristen müssen von beiden Seiten eingehalten werden; sie sind abhängig von Dienstjahren.

Wurde im Vertrag nichts anderes ver­einbart (bei Führungskräften wird häufig eine Kündigungsfrist von sechs Monaten festgeschrieben), so gilt ein Monat Kündigungsfrist im ersten Dienstjahr als normal. Vom zweiten bis neunten Dienstjahr sind zwei Monate vorgesehen, ab zehntem Dienstjahr dann drei Monate. Es gilt das Ende des Monats.

Die Kündigung beginnt zu dem Zeitpunkt, wenn der Empfänger davon in Kenntnis gesetzt wurde. Leitende Angestellten und Manager werden oft per sofort freigestellt, das heißt ad hoc von ihrer Arbeitspflicht ent­bunden. Der Lohn muss freilich bis zur ordentlichen Beendigung des Arbeitsvertrages gezahlt werden.

Fristlose Kündigungen

Die fristlose Kündigung kann nur aus wichtigen Gründen ausge­sprochen werden (OR) und ist nur in Ausnahmesituationen zu­lässig, beispielsweise wenn das Vertrauensverhältnis zwischen den Parteien schwer und schädigend gestört ist. Folgende Gründe können für eine fristlose Entlassung geltend gemacht werden:

  • Verbrechen oder Vergehen (Diebstahl, Betrug, Veruntreuung)
  • wiederholte Verweigerung der zugewiesenen Arbeit
  • unberechtigtes Fernbleiben vom Arbeitsplatz
  • eigenmächtiger Ferienbezug
  • wiederholtes Zuspätkommen
  • illoyales Verhalten gegenüber dem Arbeitgeber
  • Konkurrenzierung
  • Verrat von Geschäftsgeheimnissen
  • Schwarzarbeit
  • Verleumdung des Arbeitgebers
  • Korruption
  • falsche Angaben bei der Bewerbung.

Ist eine fristlose Kündigung ungerechtfertigt ausgesprochen wor­den, muss der Gekündigte sofort reagieren in Form eines einge­schriebenen Briefes.

Widerrechtliche Kündigungsgründe

In der Regel sind Kündigungen unumstößlich. Aber es gibt Aus­nahmen: Wurde eine Kündigung wegen politischer Gesinnung aus­gesprochen, kann diese angefochten werden. Das OR nennt einige missbräuchlichen Gründe, beispielsweise wegen...

  • Alter, Geschlecht
  • sexueller Neigung
  • Rasse
  • Religion
  • Parteizugehörigkeit
  • Ausübung des Versammlungs- und Demonstrations­rechts
  • Gewerkschaftszugehörigkeit
  • Rache (Drohung: “Wenn es Ihnen nicht passt, können Sie gehen”).

Fristen müssen von beiden Seiten eingehalten werden; sie sind abhängig von Dienstjahren.

Wurde im Vertrag nichts anderes ver­einbart (bei Führungskräften wird häufig eine Kündigungsfrist von sechs Monaten festgeschrieben), so gilt ein Monat Kündigungsfrist im ersten Dienstjahr als normal. Vom zweiten bis neunten Dienstjahr sind zwei Monate vorgesehen, ab zehntem Dienstjahr dann drei Monate. Es gilt das Ende des Monats.

Die Kündigung beginnt zu dem Zeitpunkt, wenn der Empfänger davon in Kenntnis gesetzt wurde. Leitende Angestellten und Manager werden oft per sofort freigestellt, das heißt ad hoc von ihrer Arbeitspflicht ent­bunden. Der Lohn muss freilich bis zur ordentlichen Beendigung des Arbeitsvertrages gezahlt werden.

Fristlose Kündigungen

Die fristlose Kündigung kann nur aus wichtigen Gründen ausge­sprochen werden (OR) und ist nur in Ausnahmesituationen zu­lässig, beispielsweise wenn das Vertrauensverhältnis zwischen den Parteien schwer und schädigend gestört ist. Folgende Gründe können für eine fristlose Entlassung geltend gemacht werden:

  • Verbrechen oder Vergehen (Diebstahl, Betrug, Veruntreuung)
  • wiederholte Verweigerung der zugewiesenen Arbeit
  • unberechtigtes Fernbleiben vom Arbeitsplatz
  • eigenmächtiger Ferienbezug
  • wiederholtes Zuspätkommen
  • illoyales Verhalten gegenüber dem Arbeitgeber
  • Konkurrenzierung
  • Verrat von Geschäftsgeheimnissen
  • Schwarzarbeit
  • Verleumdung des Arbeitgebers
  • Korruption
  • falsche Angaben bei der Bewerbung.

Ist eine fristlose Kündigung ungerechtfertigt ausgesprochen wor­den, muss der Gekündigte sofort reagieren in Form eines einge­schriebenen Briefes.

Widerrechtliche Kündigungsgründe

In der Regel sind Kündigungen unumstößlich. Aber es gibt Aus­nahmen: Wurde eine Kündigung wegen politischer Gesinnung aus­gesprochen, kann diese angefochten werden. Das OR nennt einige missbräuchlichen Gründe, beispielsweise wegen...

  • Alter, Geschlecht
  • sexueller Neigung
  • Rasse
  • Religion
  • Parteizugehörigkeit
  • Ausübung des Versammlungs- und Demonstrations­rechts
  • Gewerkschaftszugehörigkeit
  • Rache (Drohung: “Wenn es Ihnen nicht passt, können Sie gehen”).

Dieser Artikel ist ein Auszug aus Leben und Arbeiten in der Schweiz.

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