Steuern in der Schweiz

Steuerregelungen für Ausländer

Der Schweizer Bürger ist alljährlich gefordert, seine Steuererklärung auszufüllen und bis April einzusenden. Ein mühsames Unterfangen, das man besser delegiert, wenn man kann.

Steuern in der Schweiz

Smarte Köpfe bringen es fertig, Verdienst und Gewinn auf Null zu fahren und entgehen dem Steuervogt. Für deutsche Gewohnheiten ist das Prozedere und die Tilgung der Steuerschulden geradezu fatal ungewöhnlich:

  • Grundlage der Steuerbemessung bildet das vorhergeh­ende Jahr.
  • Die entsprechende Summe erfährt man gegen Mitte des Jahres.
  • Die Tilgung kann man in einem Anlauf vornehmen (und spart dadurch einen schönen Batzen) oder in drei Raten, verteilt bis Ende des Jahres.
  • Man sollte also vom laufenden Verdienst monatlich eine gewisse Summen zurücklegen (sparen).
  • Ein Fiasko: Man spart förmlich für den Staat, die Gemein­de. Das Salär (Gehalt) kommt dick brutto daher, doch netto vermindert sich der Verdienst spürbar, auch wenn die Schweiz (Kantone, Gemeinden) sehr moderat Steuern erhebt, Vermögende hofiert und teilweise (siehe steuer­günstige Kantone und Gemeinden) begünstigt.

Die Quellensteuer

Das Kapitel Steuern in der Schweiz umfasst ein weites Feld und bleibt für viele ein Buch mit mindestens sieben Siegeln. Es beginnt mit dem Doppelsteuerabkommen, das die Schweiz mit über 50 Staaten abgeschlossen hat (inklusive Deutschland und den USA), und endet irgendwo zwischen Kirchen-, Erbschafts- und Ver­mögenssteuer.

Bei “frischen” Ausländern greift der Staat sofort in die Lohntüte. Der Steuerpflichtige wird also vom Staat direkt geschröpft. Das heißt: Der Arbeitgeber muss die Quellensteuer direkt an die Finanzbe­hörde weiterleiten. Im Beamtendeutsch heißt das folgendermaßen:

“Die Quellensteuer wird bei Personen mit steuerlichem Wohnsitz oder Aufenthalt in der Schweiz erhoben, so lange sie noch nicht im Besitze einer Niederlassungsbewilligung (Ausweis C) sind. Dem Steuerabzug an der Quelle nicht unterstellt bzw. aus der Quellen­steuer entlassen werden Personen,

  • die das Schweizer Bürgerrecht oder die Niederlassungsbewilligung erwerben,
  • die mit einer Person verheiratet sind, die das Schweizer Bürgerrecht oder die Niederlassungsbewilligung besitzt,
  • die Grundbesitz erwerben,
  • die eine selbständige Erwerbstätigkeit aufnehmen.”

Quellensteuer zahlen auch Künstler, Sportler, Referenten, die eine Gage oder Prämie beziehen und keinen steuerrechtlichen Schwei­zer Wohnsitz haben. Zu dieser Gruppe gehören ebenso ausländ­ische Verwaltungsräte, Empfänger von Leistungen aus öffentlich-rechtlichem Arbeitsverhältnis oder von privatrechtlichen Vorsorge­leistungen, Transporteure, Grenzgänger. Arbeitnehmer für kurze Dauer oder Wochenaufenthalter. Das gilt auch für Jahresaufent­halter (Ausweis B).

Die Abgaben sind so unterschiedlich wie Wetter und Stimmungen in der Schweiz. Sie richten sich nach den Ansätzen des jeweiligen Kantons und nach der Kategorie des Arbeitnehmers (alleinstehend, verheiratet, Alleinverdiener mit oder ohne Kinder, verdienendes Ehepaar, Nebenerwerb). Mit der Steuer sind Steueransprüche von Bund, Kanton und Gemeinden (inklusive Kirchensteuer) abge­golten. Für die Tarife ist die kantonale Steuerbehörde zuständig.

Grundsätzlich gilt, dass Grenzgänger, die in der Regel täglich an ihren Wohnort zurückkehren, im Vertragsstaat besteuert werden – gemäss Wohnsitzstaatsprinzip. Deutsche Grenzgänger müssen in Deutschland Steuern zahlen, wobei 4,5 Prozent des Bruttolohnes in der Schweiz durch den Arbeitgeber einbehalten wird, sozusagen als Vorschuss auf die deutsche Steuer.

Weitere Informationen über Doppelsteuerabkommen und Grenz­gänger erhalten Sie unter www.aufenthalter.ch .

Smarte Köpfe bringen es fertig, Verdienst und Gewinn auf Null zu fahren und entgehen dem Steuervogt. Für deutsche Gewohnheiten ist das Prozedere und die Tilgung der Steuerschulden geradezu fatal ungewöhnlich:

  • Grundlage der Steuerbemessung bildet das vorhergeh­ende Jahr.
  • Die entsprechende Summe erfährt man gegen Mitte des Jahres.
  • Die Tilgung kann man in einem Anlauf vornehmen (und spart dadurch einen schönen Batzen) oder in drei Raten, verteilt bis Ende des Jahres.
  • Man sollte also vom laufenden Verdienst monatlich eine gewisse Summen zurücklegen (sparen).
  • Ein Fiasko: Man spart förmlich für den Staat, die Gemein­de. Das Salär (Gehalt) kommt dick brutto daher, doch netto vermindert sich der Verdienst spürbar, auch wenn die Schweiz (Kantone, Gemeinden) sehr moderat Steuern erhebt, Vermögende hofiert und teilweise (siehe steuer­günstige Kantone und Gemeinden) begünstigt.

Die Quellensteuer

Das Kapitel Steuern in der Schweiz umfasst ein weites Feld und bleibt für viele ein Buch mit mindestens sieben Siegeln. Es beginnt mit dem Doppelsteuerabkommen, das die Schweiz mit über 50 Staaten abgeschlossen hat (inklusive Deutschland und den USA), und endet irgendwo zwischen Kirchen-, Erbschafts- und Ver­mögenssteuer.

Bei “frischen” Ausländern greift der Staat sofort in die Lohntüte. Der Steuerpflichtige wird also vom Staat direkt geschröpft. Das heißt: Der Arbeitgeber muss die Quellensteuer direkt an die Finanzbe­hörde weiterleiten. Im Beamtendeutsch heißt das folgendermaßen:

“Die Quellensteuer wird bei Personen mit steuerlichem Wohnsitz oder Aufenthalt in der Schweiz erhoben, so lange sie noch nicht im Besitze einer Niederlassungsbewilligung (Ausweis C) sind. Dem Steuerabzug an der Quelle nicht unterstellt bzw. aus der Quellen­steuer entlassen werden Personen,

  • die das Schweizer Bürgerrecht oder die Niederlassungsbewilligung erwerben,
  • die mit einer Person verheiratet sind, die das Schweizer Bürgerrecht oder die Niederlassungsbewilligung besitzt,
  • die Grundbesitz erwerben,
  • die eine selbständige Erwerbstätigkeit aufnehmen.”

Quellensteuer zahlen auch Künstler, Sportler, Referenten, die eine Gage oder Prämie beziehen und keinen steuerrechtlichen Schwei­zer Wohnsitz haben. Zu dieser Gruppe gehören ebenso ausländ­ische Verwaltungsräte, Empfänger von Leistungen aus öffentlich-rechtlichem Arbeitsverhältnis oder von privatrechtlichen Vorsorge­leistungen, Transporteure, Grenzgänger. Arbeitnehmer für kurze Dauer oder Wochenaufenthalter. Das gilt auch für Jahresaufent­halter (Ausweis B).

Die Abgaben sind so unterschiedlich wie Wetter und Stimmungen in der Schweiz. Sie richten sich nach den Ansätzen des jeweiligen Kantons und nach der Kategorie des Arbeitnehmers (alleinstehend, verheiratet, Alleinverdiener mit oder ohne Kinder, verdienendes Ehepaar, Nebenerwerb). Mit der Steuer sind Steueransprüche von Bund, Kanton und Gemeinden (inklusive Kirchensteuer) abge­golten. Für die Tarife ist die kantonale Steuerbehörde zuständig.

Grundsätzlich gilt, dass Grenzgänger, die in der Regel täglich an ihren Wohnort zurückkehren, im Vertragsstaat besteuert werden – gemäss Wohnsitzstaatsprinzip. Deutsche Grenzgänger müssen in Deutschland Steuern zahlen, wobei 4,5 Prozent des Bruttolohnes in der Schweiz durch den Arbeitgeber einbehalten wird, sozusagen als Vorschuss auf die deutsche Steuer.

Weitere Informationen über Doppelsteuerabkommen und Grenz­gänger erhalten Sie unter www.aufenthalter.ch .

Dieser Artikel ist ein Auszug aus Leben und Arbeiten in der Schweiz.

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Weitere Kommentare

  • Carmen Teichmann, 16 April 2008 Antworten

    Quellensteuer-Rechner

    Gerade für Zuwanderer ist es nicht immer einfach, sich einen Überblick über das Steuersystem und im Speziellen die Quellensteuertarife zu verschaffen. Das Schweizer Steuersystem unterscheidet sich zum Teil grundlegend vom System der jeweiligen Herkunftsländer.

    comparis.ch hat daher den ersten schweizweiten Quellensteuer-Rechner entwickelt, der kostenlos und in vier Sprachen abrufbar ist (Deutsch, Französisch, Italienisch, Englisch).

    Weitere Informationen finden Sie unter:
    http://www.comparis.ch/immigration/tax/default.aspx