Renovierungen

Handwerker, Dienstleistungen und Hilfskräfte

Eins werden Sie als Heimwerker bald feststellen: In England findet man sehr viel weniger Baumärkte als in Deutschland. Nur im Einzugs­bereich großer Städte gibt es in den Gewerbegebieten solche Geschäfte großer Handelsketten.

Renovierungen

Ob Neubau oder Renovierung eines alten Hauses: Sie sind mit Sicherheit auf Handwerker und Hilfskräfte angewiesen. Einen Installationsservice oder einen Schreiner nennt Ihnen sicher Ihr Grundstücksnachbar, und auch alle anderen Dienstleistungen werden wie in Deutschland angeboten, zu vergleichbaren Konditionen – und mit letztlich vergleichbaren Erfahrungen.

Denn auf manche dienstbaren Geister warten Sie mitunter wochen- oder gar monatelang. Strikt eingehaltene Terminzusagen sind eher die Ausnahme als die Regel. Andererseits werden auch Handwerkerrechnungen oft erst mit monatelanger Verzögerung ausgestellt – ein fairer Ausgleich.

Noch bewegen sich die Entlohnungen für Handwerker auf niedrigerem Niveau als in Deutschland. Selbst ein guter Spezialist berechnet nicht mehr als £14 bis £18 für die Stunde. Hilfskräfte pflegt man mit £6 bis £8 zu bezahlen, und für Freundschafts­dienste auf dem Lande – Sohn des Nachbarn hilft im Garten, seine Schwester jobbt als Babysitter – tut es ein Stundenlohn von £3 bis £4. Das sind natürlich alles »Landpreise«; in größeren Städten ist das Niveau um 20 bis 25 Prozent höher.

Auch Hilfskräfte sollten ihre Einkünfte versteuern. Das ist nicht Ihre Sache, schon gar nicht, wenn Sie jemanden vom Employment Service ( Job Centre) engagieren. Wer von dort geschickt wird, verrichtet seinen Job nicht in Schwarz- oder Nebenarbeit.

Vorsicht vor importierten Arbeitskräften

Ratsam ist, auf importierte Arbeitskraft, so sehr sie auf deutschen Großbaustellen gang und gäbe ist, zu verzichten. Wer sich zum Hausbau seine Maurer, Zimmerleute, Stuckateure, Fliesenleger, Dachdecker und Elektriker aus der Heimat mitbringt, darf sich nicht wundern, wenn die lokalen Vertreter dieser Zünfte bei später anfallenden Reparaturen oder Nachbesserungen nicht viel Lust verspüren, Kleinaufträge abzuwickeln. Schon bei der Abnahme wird es zu Schwierigkeiten kommen.

Sie handeln also klug, wenn Sie sich als Auftraggeber ein­heimischer Arbeitskräfte bedienen und damit Ihr Wissen um landestypische Branchengepflogenheiten anreichern. Wer alte Vorurteile kultiviert und provokative Sprüche klopft wie »auf Vordermann bringen« ( make you toe the line) oder » mal etwas dalli-dalli« ( get a move on), wird damit wenig Erfolg haben.

Für die Dauer einer eventuell längeren Abwesenheit empfiehlt sich, falls sich keine nachbarschaftliche (und damit vielleicht preis­günstigere) Regelung anbietet, die Inanspruchnahme eines Haus­besorger-Service, der sich um Ihr Objekt kümmert, vor allem auch um Gartenanlagen, die Sie vermutlich nicht ohne Fürsorge lassen wollen.

Ob Neubau oder Renovierung eines alten Hauses: Sie sind mit Sicherheit auf Handwerker und Hilfskräfte angewiesen. Einen Installationsservice oder einen Schreiner nennt Ihnen sicher Ihr Grundstücksnachbar, und auch alle anderen Dienstleistungen werden wie in Deutschland angeboten, zu vergleichbaren Konditionen – und mit letztlich vergleichbaren Erfahrungen.

Denn auf manche dienstbaren Geister warten Sie mitunter wochen- oder gar monatelang. Strikt eingehaltene Terminzusagen sind eher die Ausnahme als die Regel. Andererseits werden auch Handwerkerrechnungen oft erst mit monatelanger Verzögerung ausgestellt – ein fairer Ausgleich.

Noch bewegen sich die Entlohnungen für Handwerker auf niedrigerem Niveau als in Deutschland. Selbst ein guter Spezialist berechnet nicht mehr als £14 bis £18 für die Stunde. Hilfskräfte pflegt man mit £6 bis £8 zu bezahlen, und für Freundschafts­dienste auf dem Lande – Sohn des Nachbarn hilft im Garten, seine Schwester jobbt als Babysitter – tut es ein Stundenlohn von £3 bis £4. Das sind natürlich alles »Landpreise«; in größeren Städten ist das Niveau um 20 bis 25 Prozent höher.

Auch Hilfskräfte sollten ihre Einkünfte versteuern. Das ist nicht Ihre Sache, schon gar nicht, wenn Sie jemanden vom Employment Service ( Job Centre) engagieren. Wer von dort geschickt wird, verrichtet seinen Job nicht in Schwarz- oder Nebenarbeit.

Vorsicht vor importierten Arbeitskräften

Ratsam ist, auf importierte Arbeitskraft, so sehr sie auf deutschen Großbaustellen gang und gäbe ist, zu verzichten. Wer sich zum Hausbau seine Maurer, Zimmerleute, Stuckateure, Fliesenleger, Dachdecker und Elektriker aus der Heimat mitbringt, darf sich nicht wundern, wenn die lokalen Vertreter dieser Zünfte bei später anfallenden Reparaturen oder Nachbesserungen nicht viel Lust verspüren, Kleinaufträge abzuwickeln. Schon bei der Abnahme wird es zu Schwierigkeiten kommen.

Sie handeln also klug, wenn Sie sich als Auftraggeber ein­heimischer Arbeitskräfte bedienen und damit Ihr Wissen um landestypische Branchengepflogenheiten anreichern. Wer alte Vorurteile kultiviert und provokative Sprüche klopft wie »auf Vordermann bringen« ( make you toe the line) oder » mal etwas dalli-dalli« ( get a move on), wird damit wenig Erfolg haben.

Für die Dauer einer eventuell längeren Abwesenheit empfiehlt sich, falls sich keine nachbarschaftliche (und damit vielleicht preis­günstigere) Regelung anbietet, die Inanspruchnahme eines Haus­besorger-Service, der sich um Ihr Objekt kümmert, vor allem auch um Gartenanlagen, die Sie vermutlich nicht ohne Fürsorge lassen wollen.

Dieser Artikel ist ein Auszug aus Leben und Arbeiten in England.

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