Flugreisen in die USA

was ist bei der Einreise zu bedenken?

Fernreisen sind beliebt bei den Deutschen. Neben Zielen wie Karibik und Kuba genießt auch die USA als Reiseziel bei deutschen Touristen große Beliebtheit.

Flugreisen in die USA

Wie auf n24.de  nachzulesen, entscheiden sich immer mehr für den Urlaub in der Ferne. Kein Wunder, schließlich wartet der Kontinent mit einer bunten Vielfalt an sehenswerten Orten und Landschaften auf. Ob in große Städte wie New York oder San Francisco, in die Heimat des Jazz nach New Orleans, auf einen Roadtrip durch den Westen oder nach Florida ans Meer, wer etwas Zeit mitbringt, kommt in den USA schnell in den Genuss eines unvergleichlichen Urlaubs.

Allerdings gilt es zuerst die Einreise zu meistern. Dies ist mit deutlich höheren Anforderungen verbunden als ein Trip nach Italien, vor allem angesichts jüngster Terroranschläge. Wer nicht riskieren möchte, am Flughafen abgewiesen zu werden, der sollte sich rechtzeitig auf seinen Amerikaurlaub vorbereiten und die notwendigen Dokumente bereithalten. Was notwendig ist, damit die Einreise ohne Zwischenfälle gelingt und worauf Urlauber besonders achten sollten, haben wir hier zusammengetragen.

Wird ein Visum benötigt?

Reisende, die in den letzten Jahren ausschließlich in der europäischen Nachbarschaft ihren Urlaub verbracht haben, kamen in aller Regel mit einem einfachen Pass und meist sogar einem Personalausweis aus. Diesen an der Grenze zu zücken, war dabei aller Wahrscheinlichkeit nach selten notwendig.

Bei der Einreise in die USA sieht die Sache anders aus. Denn hier genügt der Reisepass nicht. Zusätzlich ist unter Umständen ein Visa erforderlich.

Hiervon gibt es wiederum zwei Kategorien – für Reisende:

  • B1-Visum für Geschäftsreisende
  • B2-Visum für Touristen

Doch wie erhält man ein solches Visum? Erhältlich ist es in den US-Botschaften beziehungsweise Konsulaten. Dabei gilt die folgende Vorgehensweise:

  1. Zunächst ist es notwendig, das Formular für einen elektronischen Antrag auf die Ausstellung eines Nichteinwanderungsvisums (DS-160) auszufüllen.
  2. Im Anschluss ist die Zahlung der entsprechenden Gebühr erforderlich.
  3. Anschließend vereinbart der Antragssteller einen Termin mit der Botschaft beziehungsweise dem Konsulat und stellt sich geistig auf längere Wartezeiten ein.
  4. Zu diesem Termin bringt er die ausgedruckte DS-160-Bestätigungsseite, ein aktuelles Foto, den aktuellen Reisepass und alle vorherigen mit.

Eine andere Möglichkeit für Urlauber in die USA besteht darin, eine elektronische Einreiseerlaubnis („Electronic System for Travel Authorization“ -ESTA- ) zu beantragen, spätestens 72 Stunden vor Abreise. Bei positivem Bescheid benötigen Touristen kein zusätzliches Visum. Allerdings sollten Reisende bei der Beantragung vorsichtig mit unabhängigen Anbietern umgehen, die unter Umständen teure Zusatzgebühren verlangen, jedoch kann es nützlich sein für Personen die keine Kredit Karte haben oder weitere Infos oder Beratung zu ESTA wollen. Der Vorteil von ESTA ist nicht nur die unkomplizierte Antragsstellung, sondern auch der kurze Zeitrahmen. Heute ist es nämlich auch möglich, das ESTA Formular online zu beantragen, was noch schneller geht. Die Wartezeit auf ein Visum beträgt hingegen schnell mehrere Wochen.

Das ESTA visum kann auch bei folgenden Anbietern auf Deutsch beantragt werden:

Gesundheitsvorsorge 

Pass und VISA beziehungsweise ähnliche Dokumente sind nicht die einzigen Papiere, die bei einer Einreise in ein anderes Land notwendig sind Zusätzlich besteht bei manchen Fernreisen Impfpflicht. Für die USA ist dies derzeit nicht der Fall. Das bedeutet, dass Touristen – anders als Einwanderer – bis auf Ausnahmen keine Impfungen nachweisen müssen, um zur Einreise zugelassen zu werden.

Andererseits macht es durchaus Sinn, angesichts eines Amerikaurlaubs zu überprüfen, ob die gängigen Impfungen wie solche gegen Tetanus noch aktuell sind oder aufgefrischt werden sollten. Zusätzlich empfohlen werden außerdem Impfungen gegen:

  • Hepatitis B
  • Tollwut
  • Meningokokken Serotypen A, C, W135, Y

Bei einem längeren Aufenthalt sind diese Impfungen sogar Pflicht. Außerdem ratsam ist es:

  • sich vorher über die Hygieneumstände in speziellen Gebieten zu informieren (in den USA gibt es diesbezüglich allerdings selten Probleme)
  • darauf zu achten, dass die Versorgung mit benötigten Medikamenten gewährleistet ist
  • Eine Reiseapotheke mit sich zu führen

Keinesfalls verzichten sollten Touristen auf eine Auslandskrankenversicherung. Diese ist in aller Regel genauso leicht zu beantragen wie günstig und kann im schlimmsten Fall vor dem finanziellen Ruin retten.

Einreise in die USA – was darf mit

Das Visum beziehungsweise ESTA ist erfolgreich beantragt, alle Impfungen aktuell und das Hotel gebucht. Dann stehen noch die Flughafenkontrollen aus. Vor allem seit den dramatischen Ereignissen vom 11.September 2001 sind diese besonders streng. Reisende sollten sich also auf längere Wartezeiten am Flughafen einstellen.

Um Komplikationen zu vermeiden, ist es sinnvoll, zusätzlich ein paar Dinge zu beachten. Nicht mitgenommen werden dürfen beispielsweise

  • Leicht entzündliche Stoffe (Streichhölzer)
  • Behälter mit Gasen
  • Stark magnetische Materialien
  • Behälter mit entflammbaren Flüssigkeiten (zum Beispiel Reinigungsmitteln)

Auch Feuerzeuge dürfen zeitweise nur unbefüllt mit in die USA genommen werden und auch dann nur im aufgegebenen Gepäck und in einer speziell zugelassenen Verpackung. Hier ändern sich die geltenden Bestimmungen allerdings regelmäßig.

Wer Medikamente mitnimmt, sollte dies bestenfalls zusammen mit dem Beipackzettel und der entsprechenden ärztlichen Bestimmung tun. Kompliziert wird es bei Haustieren. Diese müssen in jedem Fall ausreichend geimpft sein und vorher untersucht werden. Wer vorhat, seinen vierbeinigen Liebling mit in den Urlaub zu nehmen, sollte sich dies gut überlegen und sich vorher noch einmal ausführlich informieren.

Allgemein sind die Beschränkungen, was das Gepäck betrifft, bei einem Flug in die USA gar nicht so strikt. Dafür sind es die Kontrollen am Zielort. Dann ist Geduld gefragt. 

Informieren sorgt für eine unbeschwerte Anreise

Es gibt viele offizielle Stellen und Seiten im Netz, über die sich Urlauber zur geplanten USA-Reise informieren können. Am besten erfolgt dies schon einige Monate im Voraus. So bleibt genug Zeit, um eventuell erforderliche Dokumente zu besorgen und Impfungen vornehmen zu lassen.

Davon abgesehen erscheint zwar Europäern Amerika oft sehr vertraut. Abhängig vom genauen Zielort gibt es allerdings auch hier Sitten und Gebräuche, über die man sich besser rechtzeitig informiert. Dies gilt auch für rechtliche Bestimmungen. Allein, dass auf amerikanischen Straßen andere Geschwindigkeitsbeschränkungen gelten als auf einer deutschen Autobahn wird schnell vergessen.

Bildquellen:

Abbildung 1: © mpewny (CCO-Lizenz) / pixabay.com

Abbildung 2: © StockSnap (CCO-Lizenz) / pixabay.com

Wie auf n24.de  nachzulesen, entscheiden sich immer mehr für den Urlaub in der Ferne. Kein Wunder, schließlich wartet der Kontinent mit einer bunten Vielfalt an sehenswerten Orten und Landschaften auf. Ob in große Städte wie New York oder San Francisco, in die Heimat des Jazz nach New Orleans, auf einen Roadtrip durch den Westen oder nach Florida ans Meer, wer etwas Zeit mitbringt, kommt in den USA schnell in den Genuss eines unvergleichlichen Urlaubs.

Allerdings gilt es zuerst die Einreise zu meistern. Dies ist mit deutlich höheren Anforderungen verbunden als ein Trip nach Italien, vor allem angesichts jüngster Terroranschläge. Wer nicht riskieren möchte, am Flughafen abgewiesen zu werden, der sollte sich rechtzeitig auf seinen Amerikaurlaub vorbereiten und die notwendigen Dokumente bereithalten. Was notwendig ist, damit die Einreise ohne Zwischenfälle gelingt und worauf Urlauber besonders achten sollten, haben wir hier zusammengetragen.

Wird ein Visum benötigt?

Reisende, die in den letzten Jahren ausschließlich in der europäischen Nachbarschaft ihren Urlaub verbracht haben, kamen in aller Regel mit einem einfachen Pass und meist sogar einem Personalausweis aus. Diesen an der Grenze zu zücken, war dabei aller Wahrscheinlichkeit nach selten notwendig.

Bei der Einreise in die USA sieht die Sache anders aus. Denn hier genügt der Reisepass nicht. Zusätzlich ist unter Umständen ein Visa erforderlich.

Hiervon gibt es wiederum zwei Kategorien – für Reisende:

  • B1-Visum für Geschäftsreisende
  • B2-Visum für Touristen

Doch wie erhält man ein solches Visum? Erhältlich ist es in den US-Botschaften beziehungsweise Konsulaten. Dabei gilt die folgende Vorgehensweise:

  1. Zunächst ist es notwendig, das Formular für einen elektronischen Antrag auf die Ausstellung eines Nichteinwanderungsvisums (DS-160) auszufüllen.
  2. Im Anschluss ist die Zahlung der entsprechenden Gebühr erforderlich.
  3. Anschließend vereinbart der Antragssteller einen Termin mit der Botschaft beziehungsweise dem Konsulat und stellt sich geistig auf längere Wartezeiten ein.
  4. Zu diesem Termin bringt er die ausgedruckte DS-160-Bestätigungsseite, ein aktuelles Foto, den aktuellen Reisepass und alle vorherigen mit.

Eine andere Möglichkeit für Urlauber in die USA besteht darin, eine elektronische Einreiseerlaubnis („Electronic System for Travel Authorization“ -ESTA- ) zu beantragen, spätestens 72 Stunden vor Abreise. Bei positivem Bescheid benötigen Touristen kein zusätzliches Visum. Allerdings sollten Reisende bei der Beantragung vorsichtig mit unabhängigen Anbietern umgehen, die unter Umständen teure Zusatzgebühren verlangen, jedoch kann es nützlich sein für Personen die keine Kredit Karte haben oder weitere Infos oder Beratung zu ESTA wollen. Der Vorteil von ESTA ist nicht nur die unkomplizierte Antragsstellung, sondern auch der kurze Zeitrahmen. Heute ist es nämlich auch möglich, das ESTA Formular online zu beantragen, was noch schneller geht. Die Wartezeit auf ein Visum beträgt hingegen schnell mehrere Wochen.

Das ESTA visum kann auch bei folgenden Anbietern auf Deutsch beantragt werden:

Gesundheitsvorsorge 

Pass und VISA beziehungsweise ähnliche Dokumente sind nicht die einzigen Papiere, die bei einer Einreise in ein anderes Land notwendig sind Zusätzlich besteht bei manchen Fernreisen Impfpflicht. Für die USA ist dies derzeit nicht der Fall. Das bedeutet, dass Touristen – anders als Einwanderer – bis auf Ausnahmen keine Impfungen nachweisen müssen, um zur Einreise zugelassen zu werden.

Andererseits macht es durchaus Sinn, angesichts eines Amerikaurlaubs zu überprüfen, ob die gängigen Impfungen wie solche gegen Tetanus noch aktuell sind oder aufgefrischt werden sollten. Zusätzlich empfohlen werden außerdem Impfungen gegen:

  • Hepatitis B
  • Tollwut
  • Meningokokken Serotypen A, C, W135, Y

Bei einem längeren Aufenthalt sind diese Impfungen sogar Pflicht. Außerdem ratsam ist es:

  • sich vorher über die Hygieneumstände in speziellen Gebieten zu informieren (in den USA gibt es diesbezüglich allerdings selten Probleme)
  • darauf zu achten, dass die Versorgung mit benötigten Medikamenten gewährleistet ist
  • Eine Reiseapotheke mit sich zu führen

Keinesfalls verzichten sollten Touristen auf eine Auslandskrankenversicherung. Diese ist in aller Regel genauso leicht zu beantragen wie günstig und kann im schlimmsten Fall vor dem finanziellen Ruin retten.

Einreise in die USA – was darf mit

Das Visum beziehungsweise ESTA ist erfolgreich beantragt, alle Impfungen aktuell und das Hotel gebucht. Dann stehen noch die Flughafenkontrollen aus. Vor allem seit den dramatischen Ereignissen vom 11.September 2001 sind diese besonders streng. Reisende sollten sich also auf längere Wartezeiten am Flughafen einstellen.

Um Komplikationen zu vermeiden, ist es sinnvoll, zusätzlich ein paar Dinge zu beachten. Nicht mitgenommen werden dürfen beispielsweise

  • Leicht entzündliche Stoffe (Streichhölzer)
  • Behälter mit Gasen
  • Stark magnetische Materialien
  • Behälter mit entflammbaren Flüssigkeiten (zum Beispiel Reinigungsmitteln)

Auch Feuerzeuge dürfen zeitweise nur unbefüllt mit in die USA genommen werden und auch dann nur im aufgegebenen Gepäck und in einer speziell zugelassenen Verpackung. Hier ändern sich die geltenden Bestimmungen allerdings regelmäßig.

Wer Medikamente mitnimmt, sollte dies bestenfalls zusammen mit dem Beipackzettel und der entsprechenden ärztlichen Bestimmung tun. Kompliziert wird es bei Haustieren. Diese müssen in jedem Fall ausreichend geimpft sein und vorher untersucht werden. Wer vorhat, seinen vierbeinigen Liebling mit in den Urlaub zu nehmen, sollte sich dies gut überlegen und sich vorher noch einmal ausführlich informieren.

Allgemein sind die Beschränkungen, was das Gepäck betrifft, bei einem Flug in die USA gar nicht so strikt. Dafür sind es die Kontrollen am Zielort. Dann ist Geduld gefragt. 

Informieren sorgt für eine unbeschwerte Anreise

Es gibt viele offizielle Stellen und Seiten im Netz, über die sich Urlauber zur geplanten USA-Reise informieren können. Am besten erfolgt dies schon einige Monate im Voraus. So bleibt genug Zeit, um eventuell erforderliche Dokumente zu besorgen und Impfungen vornehmen zu lassen.

Davon abgesehen erscheint zwar Europäern Amerika oft sehr vertraut. Abhängig vom genauen Zielort gibt es allerdings auch hier Sitten und Gebräuche, über die man sich besser rechtzeitig informiert. Dies gilt auch für rechtliche Bestimmungen. Allein, dass auf amerikanischen Straßen andere Geschwindigkeitsbeschränkungen gelten als auf einer deutschen Autobahn wird schnell vergessen.

Bildquellen:

Abbildung 1: © mpewny (CCO-Lizenz) / pixabay.com

Abbildung 2: © StockSnap (CCO-Lizenz) / pixabay.com

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